Soziale Herkunft

Statistiken zeigen, dass die soziale Herkunft nach wie vor starken Einfluss auf Bildungs- und Arbeitsmarktchancen hat. Oft haben Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Schicht keinen Zugang zu Ressourcen wie etwa Netzwerke, Vermögen, Bildung oder gesellschaftliche Macht. Dadurch erreichen viele Arbeitnehmer_innen keinen für ihre Talente und Fähigkeiten angemessenen Arbeitsplatz. Organisationen können dieses Potential nutzen, wenn sie auch die soziale Herkunft zum Thema ihres Diversity Managements machen und ihren Blick hier weiten. Denn Menschen, die beispielsweise einen sozialen Aufstieg erlebt haben, können Durchsetzungsstärke und Anpassungsfähigkeit besonders ausprägen. Ebenso können sie Zugänge zu verschiedenen Zielgruppen besitzen und sich leichter in Menschen aus unterschiedlichen sozialen Gruppen hineinversetzen.

Was Sie tun können:
 

 

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Nachfolgend finden Sie Aktuelles zur Dimension Soziale Herkunft in unseren Diversity-News, Neuigkeiten aus dem Charta-Netzwerk zu dieser Dimension in den Charta-News und Veranstaltungen zum Thema in unserem Veranstaltungskalender.

Diversity News

Stereotype verhindern Karrierechancen

Befragung mit 2.000 Teilnehmenden aus Deutschland

Wie eine aktuelle Studie zu Chancengleichheit zeigt, ist knapp ein Viertel der Befragten überzeugt davon, dass ihr sozialer Hintergrund sich negativ auf die Karrierechancen auswirkt, 28 Prozent sehen einen Migrationshintergrund ebenfalls als kritisch an. Die Studie macht auf ein sozio-strukturelles Problem aufmerksam, dessen Ursprung oft in Vorurteilen liegt. 

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„Das kann sich kein Land leisten“

Gastbeitrag von Katja Urbatsch, Geschäftsführerin von Arbeiterkind

Die jüngste Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung vom Mai 2018 zeigt, dass von 100 Kindern aus akademischen Haushalten 79 ein Hochschulstudium beginnen, während es aus nichtakademischen Haushalten nur 27 von 100 Kindern studieren – obwohl deutlich mehr die Hochschulzugangsberechtigung erworben haben. „Das kann sich kein Land leisten, das auch international im Wettbewerb um Spitzenkräfte steht“, sagt Katja Urbatsch, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Arbeiterkind. Aus diesem Grund hat der Charta der Vielfalt e.V. die Dimension soziale Herkunft aufgenommen. "Ein wichtiges Signal: soziale Herkunft ist eine Stärke, die Wettbewerbsvorteile und Innovationskraft birgt.

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Charta-News

Wir gehen den nächsten Schritt

Charta der Vielfalt e.V. nimmt soziale Herkunft als 7. Vielfaltsdimension auf