Soziale Herkunft

Statistiken zeigen, dass die soziale Herkunft nach wie vor starken Einfluss auf Bildungs- und Arbeitsmarktchancen hat. Oft haben Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Schicht keinen Zugang zu Ressourcen wie etwa Netzwerke, Vermögen, Bildung oder gesellschaftliche Macht. Dadurch erreichen viele Arbeitnehmer_innen keinen für ihre Talente und Fähigkeiten angemessenen Arbeitsplatz. Organisationen können dieses Potential nutzen, wenn sie auch die soziale Herkunft zum Thema ihres Diversity Managements machen und ihren Blick hier weiten. Denn Menschen, die beispielsweise einen sozialen Aufstieg erlebt haben, können Durchsetzungsstärke und Anpassungsfähigkeit besonders ausprägen. Ebenso können sie Zugänge zu verschiedenen Zielgruppen besitzen und sich leichter in Menschen aus unterschiedlichen sozialen Gruppen hineinversetzen.

Was Sie tun können:
 

 

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Nachfolgend finden Sie Aktuelles zur Dimension Soziale Herkunft in unseren Diversity-News, Neuigkeiten aus dem Charta-Netzwerk zu dieser Dimension in den Charta-News und Veranstaltungen zum Thema in unserem Veranstaltungskalender.

Diversity News

Soziale Herkunft ist weiterhin wegweisend

Bildungskarriere, Vermögen und Jobs der Eltern sind maßgeblich

Kinder aus akademisch gebildeten Familien kommen zu mehr als 80 Prozent aufs Gymnasium, bei anderen nicht mal die Hälfte. Beim Hochschulstudium ist das Verhältnis 79 zu 27 Prozent. Neben der Bildung der Eltern ist darüber hinaus auch das Vermögen der Eltern entscheidend sowie, ob sie eine Arbeit haben oder nicht.

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Soziale Herkunft prägt Berufseinstieg von High Potentials

Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München

Laut Studie prägt die soziale Herkunft von Akademikerinnen und Akademikern den Berufseinstieg von High Potentials. Demnach können sie erst im Laufe ihres Berufslebens die negativen Effekte einer bildungsarmen Herkunft ausgleichen. „Beim Berufseinstieg ist Leistung noch nicht so sichtbar, zugleich zählen Auslandsaufenthalte und Praktika, die sozial selektiv sind, sowie das Netzwerk der Eltern. Junge Akademikerinnen und Akademiker, deren Eltern über wenige Ressourcen verfügen, haben daher eher Probleme beim Jobstart“, sagt LMU-Soziologe Dr. Fabian Kratz.

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Charta-News

Wir gehen den nächsten Schritt

Charta der Vielfalt e.V. nimmt soziale Herkunft als 7. Vielfaltsdimension auf