Eltern und pflegende Angehörige vor Diskriminierung schützen! Zur Vereinbarkeit von Fürsorgepflichten und Beruf

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Fachtagung

Die Fachtagung stellt die Erkenntnisse zweier Studien zum Thema Diskriminierungserfahrungen und Diskriminierungsschutz von Fürsorgeleistenden vor und diskutiert mit politisch Verantwortlichen, Expert*innen und den Teilnehmenden die Ergebnisse und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen.

 

Die Studie „Diskriminierungserfahrungen von fürsorgenden Erwerbstätigen im Kontext von Schwangerschaft, Elternzeit und Pflege von Angehörigen“ von Sören Mohr, Johanna Nicodemus, Evelyn Stoll, Ulrich Weuthen und Dr. David Juncke (Prognos AG) widmet sich den Fragen, wie häufig und in welcher Form Fürsorgeleistende Diskriminierung im Arbeitskontext erfahren, wie sie darauf reagieren, welche Auswirkungen die Erfahrungen auf die Betroffenen haben und welche Unterstützung sie benötigen. Sie benennt auch Möglichkeiten, Diskriminierungsrisken von fürsorgeleistenden Erwerbstätigen abzubauen.

Das Rechtsgutachten „Diskriminierungsschutz von Fürsorgeleistenden – Caregiver Discrimination“ von Prof. Dr. Gregor Thüsing LL.M. (Harvard) und Lena Bleckmann (Universität Bonn) erörtert, wie die sog. Caregiver Discrimination rechtlich erfasst werden kann, welche rechtlichen Defizite bestehen und wo Änderungsbedarf besteht. Auch die zukünftige Rolle der Antidiskriminierungsstelle des Bundes im Hinblick auf die Diskriminierung von Fürsorgeleistenden wird untersucht sowie die Regelungen des Vaterschaftsurlaubs.

Die Veranstaltung wird von Frau Dr. Claudia Neusüß (compassorange GmbH) moderiert.

Anmeldeschluss ist der 17. Mai 2022. Die Veranstaltung wird in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.