Sexismus am Arbeitsplatz hat weitreichende Folgen – für Betroffene ebenso wie für Arbeitsklima, Motivation und Chancengleichheit in Organisationen. Viele Vorfälle bleiben jedoch unsichtbar, da Betroffene ihre Erfahrungen häufig nicht melden oder geeignete Instrumente zur Erfassung fehlen.
Welche Formen Sexismus am Arbeitsplatz annimmt und wie Organisationen damit umgehen können, zeigt die neue Studie „Sexismus am Arbeitsplatz“, die das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ im Mai 2026 veröffentlicht hat.
Im Rahmen des digitalen Impulse Labs stellen die Studienautorinnen Laura Giardina, Anna Sive und Lea Rahman von der EAF Berlin e. V. zentrale Ergebnisse der Studie vor. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit Sexismus in Betrieben und Organisationen.
Darüber hinaus geben Praxisbeispiele Einblicke, wie Sexismus systematisch erfasst und sichtbar gemacht werden kann:
Nicole Krolikowski, Gleichstellungsbeauftragte der Unternehmenszentrale der Techniker Krankenkasse, berichtet über Erfahrungen mit der Erhebung von Sexismus am Arbeitsplatz.
Binali Ateser, Vorsitzender des Betriebsrats bei ThyssenKrupp Bilstein, stellt interne Prozesse zur Entwicklung einer Betriebsvereinbarung gegen Diskriminierung sowie zur Einrichtung einer Beratungs- und Beschwerdestelle vor.
Neben den Fachimpulsen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referent zu stellen und in den Austausch zu gehen.
Hinweis: Der Charta der Vielfalt e. V. ist nicht Veranstalter des Events, sondern teilt diese Informationen lediglich. Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an: buendnisgegensexismus@eaf-berlin.de