Diversity News

Für mehr Vielfalt in NGOs

Gemeinnütziger Verein möchte Frauenanteil in den Führungspositionen von NGOs erhöhen

Der Verein Fair Share ruft zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit dazu auf, den prozentualen Anteil von Frauen in Führungspositionen dem von Frauen innerhalb des gesamten Teams anzupassen. Die Initiative entstand, nachdem zahlreiche Fälle von sexualisierten Übergriffen bei NGOs wie Ärzte ohne Grenzen oder Save the Children bekannt geworden waren.

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Fachkräftemangel durch Erfahrung abfedern

Klaudia Bachinger ist CEO einer Online-Jobvermittlungsplattform für ältere Menschen

Die Gründerin erklärt im Interview, weshalb Unternehmen auch auf Senior Talents setzen sollten. Um ältere Fachkräfte erfolgreich in Teams zu integrieren, gelte es vor allem, gegenseitige Vorurteile zu hinterfragen und zu korrigieren.

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Vielfaltswandel in der Modebranche

Diversity-Verantwortliche sollen vor Fehltritten bewahren

Nachdem sie mit kulturell oder sozial anstößigen Inhalten öffentliches Aufsehen erregt hatten, engagieren mit Gucci und Chanel erste Mode-Luxuslabels Diversity-Fachleute, die solchen Imageschäden vorbeugen und dem entgegenwirken sollen. Ziel dieser Beauftragung sei zudem, ein diverseres und integrativeres Umfeld zu schaffen und eine Unternehmenskultur mit mehr Inklusion und Vielfalt zu entwickeln. 

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Haltung zeigen auf dem CSD

Immer mehr Unternehmen nehmen an großen Christopher Street Day-Paraden teil und positionieren sich für Vielfalt

Das Engagement seines Unternehmens sei ganz klar ein Wettbewerbsvorteil im Ringen um Fachkräfte, sagt Marc Vormann, Leiter der Personalstrategie bei der Commerzbank. Neben der jährlichen Teilnahme an den Christopher Street Day-Paraden Deutschlands sei jedoch entscheidend, eine tolerante und offene Unternehmenskultur zu entwickeln – etwa durch Workshops und moderierte Diskussionsforen zu dem Thema im Intranet.

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Sprachlich optimiere Stellenanzeigen erreichen mehr

Bettina Hannover, Psychologin und Professorin an der Freien Universität Berlin, im Interview

Die Forscherin erklärt im Interview die Wirkung der inzwischen vorgeschriebenen, gendergerechten Berufsbezeichnungen. Sie empfiehlt Unternehmen beim Recruiting eine gezielte und passende Ansprache von Interessenten. Die Verwendung von Sternchen, Unterstrich oder "m/w/d" lehnt sie dagegen ab: " Der Stern und der Unterstrich sind gar nicht sinnvoll. Es geht immer um die Frage, welches mentale Bild bei einer Person entsteht, die den Text liest. Und wenn ich einen Stern oder einen Unterstrich lese, mache ich mir gar kein Bild, sondern bin verwirrt."

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Geschlechterstereotype bestimmen Berufswahl

Statistisches Bundesamt legt Liste der 2017 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge vor

Der aktuelle Führungskräfte-Monitor in Österreich zeigt, dass zwei Drittel der insgesamt 418.000 Führungskräfte Männer sind und die Hälfte über 45 Jahre alt ist. Nur 11 Prozent der Führungskräfte kommen aus dem Ausland oder haben ausländische Wurzeln.

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DAX-Vorstandsgremien werden internationaler

Top-Konzerne setzen in Chefetagen verstärkt auf ausländisches Fachwissen

Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmen Simon-Kucher & Partners haben 70 der knapp 200 Managerinnen und Manager in den Vorstandsgremien der Dax-Konzerne einen ausländischen Pass. Ihr Anteil in den Führungsetagen liegt damit bei 35,4 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es noch 30,9 Prozent gewesen.

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"Der coolste Job in meinem Leben"

Expertin für Internet der Dinge (IoT), Industrie 4.0 und digitale Transformation im Interview

Als Chief Digital Officer bei Bosch ist Vera Schneevoigt nach wie vor eine Ausnahmeerscheinung in der männlich dominierten IT-Sparte. Im Podcast-Interview berichtet die Top-Managerin aus dem Arbeitsalltag und über ihren Karriereweg. Ihr Eindruck nach 100 Tagen in neuer Position: „Das ist der coolste Job, den ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe.“

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Praxisnahe Diversity-Uni Hochschule der Vielfalt

Einrichtung erarbeitet gemeinsam mit regionalen Firmen ein Fortbildungsprogramm

Am „Institut für Mixed Leadership“ der Frankfurter Hochschule sollen amtierenden und angehenden Führungskräften den Nutzen einer größeren Vielfalt im Berufsleben verstehen und nutzen lernen. Es geht dabei nicht nur um einen höheren Frauenanteil, sondern auch um Wertschätzung von Menschen mit Migrationshintergrund sowie älteren, behinderten und nichtheterosexuelle Kolleginnen und Kollegen.

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Bescheidene Bewerberinnen

Frauen bewerben sich häufiger als Männer auf Stellen, für die sie überqualifiziert sind

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) hat in einer Studie nachgewiesen, dass sich studierte und hochqualifizierte Frauen aus der Arbeitslosigkeit heraus häufiger für Berufe bewerben, die unter ihren beruflichen Qualifikationen liegen. Mehr als die Hälfte suchte lediglich eine Tätigkeit als Aushilfe, bei arbeitslosen Männern waren es nur etwa 45 Prozent.

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