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Mangelware Berufseinsteiger

"Generation Z" hat hohe Ansprüche, ist aber auch leistungsbereit und kreativ

Christian Scholz, emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaft, untersucht die Arbeitsmarktvorstellungen der Generation Z. Die demographisch unterrepräsentierte und auf dem Arbeitsmarkt entsprechend begehrte Gruppe lege großen Wert auf eine Unternehmenskultur, die Vielfalt aktiv fördere und wertschätze.

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Erfolgsfaktor Vielfalt

Nicht nur Fairness, sondern auch wirtschaftliche Gründe sprechen für Diversity-Management

Nicht nur große und internationale Konzerne setzen darauf, ihre Ressourcen durch ein systematisches Diversity Management optimal zu nutzen. Immer häufiger nutzen es auch Universitäten sowie kleinere und mittlere Unternehmen, um ökonomisch erfolgreicher zu sein.

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Umgang mit dem dritten Geschlecht

Die Integration von Menschen des dritten Geschlechts fällt Unternehmen noch schwer

Die Änderung des Personenstandsgesetzes ermöglicht es Menschen, die sich nicht als Frau oder Mann empfinden, ihre „diverse“ Identität behördlich bestätigen zu lassen. Was amtlich beschlossen ist, entfaltet im Arbeitsalltag nur langsam Bedeutung. Welche Auswirkungen hat ein drittes Geschlecht auf die Abläufe im Betrieb?

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Heikle Selbstdarstellung

Sollten sich Unternehmen, die vielfältiger werden wollen, bereits so präsentieren?

Wie divers können sich Unternehmen nach außen präsentieren, die noch keine besonders vielfältige Belegschaft haben, sich aber in diese Richtung entwickeln wollen? Die Selbstdarstellung hat mit den tatsächlichen Verhältnissen oft nicht viel zu tun. Fachleute raten dazu, diese Diskrepanz zu thematisieren oder mit Strategien wie anonymen Bewerbungsverfahren ein Zeichen zu setzen.

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Schleppender Fortschritt

Viele Unternehmen scheuen sich noch, Menschen mit Handicap zu beschäftigen

Auch wenn die Arbeitslosenzahlen in dieser Gruppe leicht rückläufig sind, haben Menschen mit Behinderung es auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor schwer. Dabei sind sie oft gut qualifiziert. Der Großteil hat eine betriebliche Ausbildung, und über 5 Prozent sind Akademikerinnen oder Akademiker. Unternehmen berichten von ihren guten Erfahrungen.

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Fehlende weibliche Vorbilder beim Gründen

Yougov befragte 3.500 Personen im Alter von 16 bis 25 Jahren

Beim Thema Unternehmensgründung denken junge Menschen in Deutschland unwillkürlich an Firmeninhaber statt Inhaberinnen. Rund 58 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es einen Mangel an weiblichen Vorbildern in der Unternehmenslandschaft gibt.

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Hohe Ansprüche beim Einstieg in den Job

Wer Informatik studiert, hat bereits vor Abschluss des Studiums eine Jobzusage

Das Wunscheinkommen beim Einstieg in den Job ist bei IT-Studierenden laut einer aktuellen Trendence-Studie weiter gestiegen – auf ein Jahresbruttogehalt von 48.700 Euro. Die Gruppe gehört seit Jahren zu den begehrtesten Fachkräften. Ein Informatikstudium schließen nur 60 Prozent ab, deshalb ist der Pool geeigneter Nachwuchskräfte grundsätzlich klein.

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Die passende Stelle finden

Wie sich autistische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich integrieren lassen

Autistinnen und Autisten haben oft besondere Fähigkeiten, aber gleichzeitig Probleme, sich in Teams zu integriere. „Natürlich legen wir Wert auf Kommunikation und Teamarbeit, aber es gibt bei Zeiss definitiv Arbeitsplätze, wo Autisten eingesetzt werden können. Wir haben viele spezialisierte Tätigkeiten, bei denen fokussiert und konzentriert gearbeitet werden muss", sagt Miriam Eichler, Head of Human Resources bei Zeiss. Um Autisten mit dem passenden Job zusammenzubringen, brauche es jedoch Offenheit – bestenfalls schon im Bewerbungsprozess.

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Ökonomenverband stellt sich Tabuthema

Reaktion auf unerwartet schlechte Umfrageergebnisse

Die American Economic Association (AEA), der weltgrößte Ökonomenverband, hat eine Ombudsperson und einen Meldemechanismus zur Bekämpfung sexueller Belästigung und Diskriminierung eingerichtet. Eine Mitgliederbefragung hatte gezeigt, dass sich 63 Prozent der Frauen als Ökonominnen nicht respektiert und die Hälfte sich wegen ihres Geschlechts diskriminiert fühlt.

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Zusatzqualifikation Behinderung

Fahrzeugherstellung setzt auf Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung

Die Kadomo GmbH baut Fahrzeuge behindertengerecht um. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Beeinträchtigung werden eingesetzt, um Kundinnen und Kunden auf Augenhöhe zu beraten. „Wir sehen eine Behinderung nicht als Herausforderung, sondern als Zusatzqualifikation“, erklärt Geschäftsführer Frank Rösner.

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