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Bündnis gegen Populismus

50 Familienunternehmen setzen sich für mehr Toleranz und Weltoffenheit ein

In einer gemeinsamen Kommunikationsmaßnahme positionieren sich die Unternehmen unter dem Motto „Made in Germany – Made by Vielfalt“ deutlich gegen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland. Die Kampagne umfasst die Veröffentlichung einer Anzeige in ausgewählten Printmedien sowie auf Plakatflächen in 15 Städten.

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Soziale Mobilität erhöhen

Professorin setzt auf frühe Prägung von Kindern durch ein Innovationsumfeld

Dalia Marin, Wirtschafts-Professorin an der Technischen Universität München, erklärt wie eine eingeschränkte soziale Mobilität in Deutschland Innovationen und die Ansiedlung von Hightech-Unternehmen hemmt. Als Gegenmittel empfiehlt sie maßgeschneidertes Mentoring und Praktika, um Mädchen sowie Kinder aus armen Elternhäusern und mit Migrationshintergrund zu fördern.

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Frauen in Kommunalpolitik deutlich unterrepräsentiert

In Deutschland gibt es kaum Bürgermeisterinnen, Landrätinnen und Stadträtinnen

Weil vor allem in ländlichen Regionen die Familienrollen noch traditioneller verteilt sind und die Versorgung mit Kinderbetreuung oft unzureichend ist, tragen Frauen bei der Familienarbeit die Hauptlast. Familie und Privates müssen sich jedoch oft dem politischen Amt anpassen, so dass es meist von Männern ausgeübt wird.


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Vielfalt durch Berufsanfänger_innen

Neuer Ratgeber der Bundesagentur für Arbeit erschienen

Die Bundesagentur für Arbeit fördert Vielfalt in Berufen, die bislang von einem Geschlecht dominiert werden. Der Ratgeber bietet neben einem Beitrag zu den Vorteilen gemischter Teams zahlreiche Erfahrungsberichte von Männern und Frauen in Berufen, in denen sie in der deutlichen Minderzahl sind.

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Queeres Qualitätssiegel

Diversity wird auch in der Altenpflege zum Standortfaktor

Laut Schätzungen leben in Deutschland rund 1,8 Millionen Lesben, Schwule, Transgender, Transsexuelle, Bisexuelle und Intersexuelle im Alter von über 60 Jahren. Ihre speziellen Bedürfnisse und Wissen über ihre Lebenswelten gehören bis heute nicht zum Standardausbildungsrepertoire in der Pflege. Das soll sich mit dem „Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt“ ändern.

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Frauen haben im Job stärker mit Vorurteilen zu kämpfen

Repräsentative Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Civey

Fast jede vierte Frau fühlt sich im Beruf mit Geschlechter-Vorurteilen konfrontiert. Zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung für die "Initiative Chefsache", ein Netzwerk zur Förderung eines ausgewogenen Verhältnisses von Frauen und Männern in Führungspositionen. Ein Klassiker sei, dass Führungskräfte jungen Müttern beispielsweise kein Auslandsprojekt zumuten wollten und daher gar nicht erst fragten.

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Die Außenpolitik soll weiblicher werden

Frauen als wichtiger Erfolgsfaktor: stabiler Frieden, sei um über ein Drittel wahrscheinlicher, wenn Frauen am Prozess beteiligt seien

Seit 1949 gab es im Bundesaußenministerium jedoch mehr Staatssekretäre, die mit Vornamen Hans hießen, als Frauen in dieser Position. Das soll sich ändern, sagt Minister Heiko Maas, denn "ohne die Verwirklichung von Gleichstellung gibt es auch keine echte Demokratie".

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Demografischer Wandel im Überblick

Interaktive Grafik zur Altersentwicklung in Deutschland

Das Durchschnittsalter in Deutschland steigt tendenziell. 1995 lag es bei knapp 40 Jahren, 2017 bei mehr als 44. In manchen Regionen gewonnen Pflegeberufe so an Bedeutung. Unternehmen und Gemeinden brauchen Pläne, um für Fachkräfte und junge Familien attraktiv zu sein.

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Vielfalt im Pflegeheim

In einer Münchener Einrichtung sind Kulturangebot, TV und Speisen international

Mehr als siebzig Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus Familien mit internationalen Wurzeln. Und in den vergangenen fünf Jahren hat sich die Anzahl der Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund von 5 auf 16 Prozent erhöht. Darauf stellt sich der Münchstift ein. Bereits jetzt wird das interkulturelle Konzept als voller Erfolg angesehen: "Die neue Vielfalt hat mehr Farbe ins Leben gebracht, hat aus einem Nebeneinander ein Miteinander entstehen lassen."

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Systematische Benachteiligung von Frauen

Sozialforscherin Dorothea Kübler untersucht Bewertung von Lebensläufen

Für einen Test wurden Personalverantwortlichen unterschiedliche Lebensläufe von Frauen und Männern mit gleichwertigen Qualifikationen vorgelegt. In der Baubranche hatten Frauen im Vergleich zu den Männern die schlechtesten Chancen, im Bewerbungsprozess weiterzukommen. Allgemein wurden Frauen umso besser bewertet, je schwieriger es war, überhaupt Auszubildende zu finden.

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