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Vielfalt sprachlich abbilden

Weshalb eine gendergerechte Sprache genauer ist

Eine gendergerechte Sprache ist ein wichtiges Instrument zur geschlechtlichen Gleichberechtigung und Gleichstellung. In vielen Unternehmen hat sie innerhalb der Kommunikation jedoch keinen hohen Stellenwert. Im Gegenteil – gegen neutrale oder inklusive Formulierungen regt sich enormer Widerwille. Dabei reichen schon wenige Tipps, um Verbesserungen zu erzielen.

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Vielfalt im Privatfernsehen

Die Deutsche Medienlandschaft hat beim Thema Diversity deutlichen Nachholbedarf im Vergleich zu den USA und Großbritannien - vor allem mit Blick auf soziale Herkunft

Die soziale Herkunft von Medienschaffenden spielt in der Branche kaum eine Rolle. In den entsprechenden Fächern sind Studierende aus nichtakademischen Familien jedoch kaum vertreten. Mehr Vielfalt würde helfen, die gesamtgesellschaftliche Wirklichkeit besser abzubilden.

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Geschlechterumfassende Sprache

Interview mit Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hannover

Die Stadt Hannover hat Anfang 2019 die geschlechterumfassende Sprache in der öffentlichen Kommunikation eingeführt. Im Interview berichtet die zuständige Gleichstellungsbeauftragte Friederike Kämpfe von den Reaktionen und dem Nutzen: "Es haben sehr viele Menschen etwas davon, wenn man geschlechtergerecht formuliert. Im Gegenzug schließt man die Hälfte der Bevölkerung aus. Dabei tut es wirklich nicht weh, geschlechterumfassende Sprache anzuwenden."

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Frauen gegen Corona

Viele weiblich dominierte Berufsgruppen sind von der Krise stark betroffen

Das Coronavirus macht keinen Unterschied zwischen Gesellschaftsschicht und Geschlecht, jedoch treffen die akute Krise und deren Folgen vor allem Frauen: Im systemrelevanten Gesundheits- und Sozialwesen arbeiteten in Deutschland 2018 dem Statistischen Bundesamt zufolge knapp 4,2 Millionen Frauen und 1,3 Millionen Männer. Ähnlich sieht die Verteilung zum Beispiel in Supermärkten und Apotheken aus.

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Bedenken wegen zu langer Elternzeit

Studie von Linkedin und Marktforschungsinstitut Yougov

Laut der Untersuchung würden Männer gerne länger Elternzeit nehmen – trauen sich jedoch nicht, weil sie negative Folgen für ihre Karriere und gesellschaftliche Vorurteile fürchten. Obwohl sich Männer wie Frauen gleichermaßen eine möglichst lange Elternzeit wünschen, sind es in der Praxis in Deutschland deshalb weiterhin die Mütter, die den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen.

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Unterschiedliche Stärken der Generationen

Junge Talente sind gefragt, ältere Fachkräfte aber nicht weniger wichtig

Während Jüngere als "digital natives" vor allem wegen ihrer technischen Affinität wichtig für Unternehmen sind, bleiben auch Erfahrung und Fachwissen der älteren Generation unverzichtbar. "Viele Unternehmen versuchen, ältere Beschäftigte selbst dann noch zu halten, wenn diese eigentlich schon Rentenansprüche haben", sagt der Ökonom Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg (IAB).

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Lebenserwerbeinkommen von Männern etwa doppelt so hoch

Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Freien Uni Berlin

Laut der Untersuchung verdienen Frauen in Deutschland über ihr gesamtes Erwerbsleben hinweg nur etwa halb so viel wie Männer. Im Westen liegt das erwartete Lebenserwerbseinkommen durchschnittlich bei rund 830.000 Euro für Frauen, Männer kommen auf durchschnittlich etwa 1,5 Millionen Euro. In Ostdeutschland sind es rund 660.000 Euro für Frauen und knapp 1,1 Millionen Euro für Männer.

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Erfolg durch Vielfalt

Gender Diversity Index 2019 untersucht hundert größten börsennotierten Unternehmen

Die Untersuchung zeigt, dass die dreißig fortschrittlichsten Unternehmen in Sachen Geschlechtervielfalt, durchschnittlich zwei Prozentpunkte besser abschnitten als der DAX. Die Anzahl von Frauen in oberen Führungspositionen ist demnach ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Unternehmen.

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"Heimatverbunden und weltoffen"

Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften grenzt sich von AfD ab

Die AfD versuche Vereine gezielt zu unterwandern, warnt der BHDS. Doch die Schützen hätten einen gänzlich anderen Heimatbegriff: Während rechte Populisten unter dem Deckmantel der Heimatverbundenheit Grenzen abschotten wollen und Fremdenhass schüren, setzten sie auf ein Miteinander und nicht auf Abgrenzung. Schützen seien „heimatverbunden, weltoffen und zukunftsorientiert“.

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NGOs sind männlich dominiert

Studie des neu gegründeten Vereins Fair Share of Women Leaders

Zum ersten Mal hat der Fair Share Monitor untersucht, wie es in deutschen NGOs um die geschlechtliche Gleichberechtigung steht. Demnach sind zwar rund 70 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Frauen, auf Leitungsebenen und in Aufsichtsgremien haben diese jedoch nur einen Anteil von 30 Prozent. Die Vorstandsvorsitzende Helene Wolf erklärt, was sich im zivilgesellschaftlichen Sektor verändern muss.

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