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"Diversity macht glücklich"

Interview mit Julian Teicke, CEO des Versicherungsportals Wefox

Die männlich dominierte Versicherungsbranche will vielfältiger werden. Wefox-CEO Julian Teicke sieht die Vorteile vor allem im Zugang zu mehr Talenten, einer offene Arbeitsatmosphäre und kollegialer Zusammenarbeit. "Diversität schafft einen Raum von gegenseitiger Akzeptanz und psychologischer Sicherheit", so Teicke. Wer sich in einem Arbeitsumfeld wohl und sicher fühle, sei letztendlich am glücklichsten.

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Von der Chefin wird mehr Moral erwartet

US-Studie zur Erwartungshaltung gegenüber Frauen in Führungspositionen

Frauen in Führungsposition werden moralische Vergehen offenbar stärker angekreidet als Männern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Unersuchung der Universität von Virginia in Charlottesville. Demnach sind Konsumentinnen und Konsumenten in Tests eher bereit, das moralische Vergehen eines männlichen Chefs zu verzeihen. Weibliche Führungskräfte mussten diesbezüglich höheren Ansprüchen genügen.

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"Deutschland ist Einwanderungsland"

Bundesregierung veröffentlicht ihren 12. Integrationsbericht

Annette Widmann-Mauz, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, zieht positive Bilanz und fordert zugleich weitere Anstrengungen. Deutschland sei grundsätzlich ein Einwanderungsland, Nachholbedarf bestehe jedoch bei der Bildung. Empfohlen werden mehr Sprachförderung sowie verpflichtende Sprachtests für Kinder vor der Einschulung. Frauen benötigten mehr Unterstützung, damit sie berufstätig sein können.

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"Ganz einfach gut fürs Geschäft"

Schwedische Unternehmerin will stärkere Impluse im Zalando-Aufsichtsrat setzen

Cristina Stenbeck, die mit ihrem Milliardenfonds Kinnevik das Wachstum von Zalando unterstützte, kehrt an die Spitze des Aufsichtsrats zurück. Die Mutter von fünf Kindern ist überzeugt: „Für Zalando ist es zentral, dass Frauen an der Spitze repräsentiert sind. Das erwarten unsere Kunden, Investoren und Markenpartner, und es ist ganz einfach auch gut fürs Geschäft.“

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Interntionale Mitarbeitende bereichern Unternehmen

Immer mehr Menschen mit internationaler Wurzeln integrieren sich in den ersten Arbeitsmarkt. Davon profitieren die deutschen Firmen.

Die Zahl von Exporten aus Deutschland stieg 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent. Bei der zunehmenden internationalen Vernetzung hilft Unternehmen die interkulturelle Kompetenz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ausländische Märkte zielgenau zu bedienen oder neu zu erschließen. Eine internationale Belegschaft erhöht die Vielfalt des Unternehmens, tragen positiv zur Wirtschaftlichkeit bei und helfen auch kleinen und mittelständischen Firmen, sich modern und flexibel aufzustellen

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Beschäftigtenzahl im Alter von 60 Jahren und mehr hat sich seit 2007 fast verdreifacht

Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht aktuelle Zahlen

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten auch im fortgeschrittenen Alter. 2007 waren rund 900.000 Beschäftigte 60 Jahre und älter, bis 2018 stieg die Zahl auf 2,6 Millionen. Damit wuchs die Zahl der älteren Beschäftigten stärker als die der Beschäftigten insgesamt.

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Mehrzahl der Väter nimmt bei Elternzeit weiterhin nur Mindestdauer in Anspruch

Viele Väter befürchten bei längerer Auszeit negative berufliche Konsequenzen

Die Anzahl der Väter, die in Elternzeit gehen und Elterngeld beziehen, ist seit der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 deutlich angestiegen: Während vor 2007 nur drei Prozent der Väter davon Gebrauch machten, sind es mittlerweile fast 37 Prozent. Die Dauer der Elternzeit beträgt jedoch meistens nur die Mindestzeit, die notwendig ist, um den vollen Förderbetrag zu erhalten. Die Gründe dafür sind finanzielle Einbußen, der Wunsch der Partnerin, ein volles Jahr Elternzeit zu nehmen, sowie die Angst vor negativen beruflichen Konsequenzen (20 Prozent der Väter, die keine Elternzeit genommen haben, äußerten diese Sorge).

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Berufswahl nach herkömmlichen Mustern

Männer dominieren in Deutschland nach wie vor viele technisch geprägte Berufe

Im vergangenen Jahr arbeiteten laut Statistischem Bundesamt (Destatis) fast 2 Millionen Männer in der Berufsgruppe Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Ihr Anteil liegt hier bei 89 Prozent. In Informatik- und anderen Informations- und Kommunikationstechnikberufen (IKT) waren 85 Prozent. Besonders selten sind Männer als Grundschullehrer tätig. Der Anteil sank dort von 10 Prozent im Jahr 2012 auf nun 9 Prozent. Einen leichten Anstieg von männlichen Beschäftigten gibt es in der Altenpflege und Kinderbetreuung.

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Was macht eigentlich ein_e Diversity Manager_in?

Interview zum Jobprofil

Was sind die Aufgaben eines_r Diversity Managers_in? Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus? Welche Fähigkeiten braucht es für den Job? Diese und weitere Fragen stellte das Magazin bento Lisa Waloschik, die als Diversity Managerin in einem großen internationalen Handelsunternehmen arbeitet. Sie gibt einen Einblick in ihren Beruf. 

Zum Interview

Deutschland mit Nachholbedarf

„Equal Pay Day“ dokumentiert ungleiche Bezahlung bei Frauen und Männern

Vom 4. November bis Ende des Jahres 2019 arbeiten Frauen in der EU – verglichen mit den männlichen Kollegen – unentgeltlich. Die durchschnittlich geringere Bezahlung verlangt weiterhin, "Überstunden" zu machen, um das gleiche Jahresgehalt zu erzielen. Frauen verdienten im Schnitt 16 Prozent weniger als Männer. Dies ist eine leichte Verbesserung gegenüber 2018 (16,2 Prozent). In Deutschland lag der Wert 2019 sogar bei 21 Prozent: Drittletzter Platz im europäischen Vergleich.

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