Diversity News

Meiste weibliche Top-Positionen im Gesundheitswesen

Aktuelle Auswertung von 1,2 Millionen Führungspositionen in deutschen Unternehmen

Während die Quote von Frauen in Führungspositionen im Durchschnitt bei 24,2 Prozent liegt, ist sie im Gesundheitswesen mit einem Anteil von 38,4 Prozent am höchsten. Auf Werte über dem Durchschnitt kommen auch der Handel (26,9 Prozent) und das Verlagswesen (24,4 Prozent), deutlich darunter bleiben der Maschinenbau (9,1 Prozent) und das Baugewerbe (10,2 Prozent).

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Gesetzesnovelle zur Durchsetzung von Frauenquoten

Bundesfamilienministerin erhöht den Druck auf Unternehmensgremien

Am Rande des 1. Deutschen Frauenkongresses kommunal in Mainz teilte Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) mit, über eine Gesetzesnovelle zur Durchsetzung von Frauenquoten in Unternehmensgremien werde voraussichtlich im Herbst im Bundeskabinett entschieden. Die Novelle solle eine Sanktion für Unternehmen beinhalten, die die Frauenquote noch nicht korrekt umsetzen.

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Sexuelle Orientierung ist die Summe zahlreicher Faktoren

Internationales Forschungsteam präsentiert bis dato umfangreichste Untersuchung

Wie für andere Verhaltensmerkmale auch finden sich zahlreiche genetische Effekte, die Einfluss auf die Entwicklung der sexuellen Orientierung nehmen. Eine aktuelle Studie zeigt: Es gibt nicht das eine "Homo-Gen", sondern Hunderte oder Tausende genetische Varianten beeinflussen die Entwicklung. Zudem spielen das Umfeld und die Kultur eine sehr wichtige Rolle. 

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Älteren das Arbeiten erleichtern

Neue OECD-Studie fordert erhebliche politische Anstrengungen

Laut OECD sollte das Arbeiten im Alter belohnt und Altersdiskriminierung abgebaut sowie Unternehmen ermutigt werden, Ältere einzustellen oder im Job zu halten. Ebenso sollte es Menschen in jeder Lebensphase leicht gemacht werden, arbeiten zu gehen – zum Beispiel durch flexible Arbeitszeitmodelle, von denen oft gerade ältere Menschen und junge Mütter profitieren.

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Ambivalentes Verhältnis zur Zuwanderung

Aktuelle Umfrage der Bertelsmann-Stiftung

Mehr als die Hälfte der Deutschen sagt laut einer aktuellen Umfrage der Bertelsmann-Stiftung, dass es zu viel Zuwanderung gebe. Etliche der Befragten sehen aber auch Chancen. So sagen 64 Prozent, Zuwanderung sei ein Mittel gegen die Überalterung der Gesellschaft. Zudem meinen 41 Prozent der Befragten, Einwanderung sei nötig, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen.

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Mehr Erwerbstätige im Rentenalter

Bundesarbeitsministerium: Zahl wird weiter ansteigen.

Die im Alter steigende Erwerbsbeteiligung deutet das Ministerium als "Ausdruck veränderter Lebensentwürfe einer aktiveren Teilnahme an Wirtschaft und Gesellschaft". Im vergangenen Jahr waren acht Prozent der Renten-Beziehenden erwerbstätig.

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"Machtspiele sind männlich"

Interview mit der Strategieberaterin Wiebke Köhler

Durch ihren Anspruch, fleißig zu sein und mit guter Leistung aufzufallen, würden Frauen oft erst zu spät erkennen, welche – in der Regel männlich dominierten – Machtspiele um sie herum vor sich gehen, sagt die Beraterin. Ihnen fehle der "Intrigensensor".

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Kita mit Seltenheitswert

Eine Stuttgarter Einrichtung hat genauso viele männliche wie weibliche Erziehende.

Der Anteil von Männern in deutschen Kitas steigt zwar langsam an, bleibt aber weiter ohne Bedeutung. Vor diesem Hintergrund macht eine Stuttgarter Einrichtung mit ihrer Männerquote bundesweit Schlagzeilen: Beim katholischen Kinderhaus "Wilde Wanne" ist die Hälfte der zwölf Angestellten männlich.

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Unbewusste Vorurteile verhindern Beförderungen

Untersuchung des Harvard Business Reviews (HBR)

Auch wenn die Kompetenzen von Kolleginnen in einem Unternehmen oft höher bewertet werden, haben diese bei Beförderungen in der Regel das Nachsehen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam, das die Befragung von knapp 10.000 Männern und Frauen ausgewertet hat. Dass qualifizierte Frauen häufiger übergangen werden, könnte mit unbewussten Vorurteilen von Personalverantwortlichen zusammenhängen.

Mehr Inforamtionen

Wie Heterosexualität Gesellschaft prägt

Interview mit der Soziologin Sabine Hark

Sabine Hark leitet das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und
Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin. Im
Interview erklärt sie, wie der Heterosexualität anderes Begehren und
andere Geschlechtsidentitäten hierarchisch untergeordnet werden.

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