Diversity News

Frauen haben im Job stärker mit Vorurteilen zu kämpfen

Repräsentative Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Civey

Fast jede vierte Frau fühlt sich im Beruf mit Geschlechter-Vorurteilen konfrontiert. Zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung für die "Initiative Chefsache", ein Netzwerk zur Förderung eines ausgewogenen Verhältnisses von Frauen und Männern in Führungspositionen. Ein Klassiker sei, dass Führungskräfte jungen Müttern beispielsweise kein Auslandsprojekt zumuten wollten und daher gar nicht erst fragten.

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Die Außenpolitik soll weiblicher werden

Frauen als wichtiger Erfolgsfaktor: stabiler Frieden, sei um über ein Drittel wahrscheinlicher, wenn Frauen am Prozess beteiligt seien

Seit 1949 gab es im Bundesaußenministerium jedoch mehr Staatssekretäre, die mit Vornamen Hans hießen, als Frauen in dieser Position. Das soll sich ändern, sagt Minister Heiko Maas, denn "ohne die Verwirklichung von Gleichstellung gibt es auch keine echte Demokratie".

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Demografischer Wandel im Überblick

Interaktive Grafik zur Altersentwicklung in Deutschland

Das Durchschnittsalter in Deutschland steigt tendenziell. 1995 lag es bei knapp 40 Jahren, 2017 bei mehr als 44. In manchen Regionen gewonnen Pflegeberufe so an Bedeutung. Unternehmen und Gemeinden brauchen Pläne, um für Fachkräfte und junge Familien attraktiv zu sein.

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Vielfalt im Pflegeheim

In einer Münchener Einrichtung sind Kulturangebot, TV und Speisen international

Mehr als siebzig Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus Familien mit internationalen Wurzeln. Und in den vergangenen fünf Jahren hat sich die Anzahl der Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund von 5 auf 16 Prozent erhöht. Darauf stellt sich der Münchstift ein. Bereits jetzt wird das interkulturelle Konzept als voller Erfolg angesehen: "Die neue Vielfalt hat mehr Farbe ins Leben gebracht, hat aus einem Nebeneinander ein Miteinander entstehen lassen."

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Systematische Benachteiligung von Frauen

Sozialforscherin Dorothea Kübler untersucht Bewertung von Lebensläufen

Für einen Test wurden Personalverantwortlichen unterschiedliche Lebensläufe von Frauen und Männern mit gleichwertigen Qualifikationen vorgelegt. In der Baubranche hatten Frauen im Vergleich zu den Männern die schlechtesten Chancen, im Bewerbungsprozess weiterzukommen. Allgemein wurden Frauen umso besser bewertet, je schwieriger es war, überhaupt Auszubildende zu finden.

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Schmaler Grat zwischen Förderung und Benachteiligung

Zum Verhältnis von Diversity Management und Quotenregelungen

Diversity zielt auf Vielfalt hinsichtlich typischer Charakteristika wie Alter, Geschlecht oder Kultur. Diese Faktoren sollten im Sinne der Gleichbehandlung bei Stellenbesetzungen oder Beförderungen eigentlich keine Rolle spielen dürfen. Wie lassen sich die einen fördern, ohne andere zu benachteiligen?

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Diversity im Medienbetrieb stärker verankern

Ehrenamtlich organisiertes Netzwerk von nicht-heterosexuellen Medienschaffenden

Die neu gegründete „Queer Media Society“ will für mehr Vielfalt in der Berichterstattung sorgen. Sie setzt sich für eine vielfältigere Repräsentanz von queeren Menschen in Film, Fernsehen, Hörfunk  oder Zeitungen ein.

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Boxerinnen dürfen Kopftuch tragen

Weltverband erneuert seine Bekleidungsregeln

In Zukunft dürfen Boxerinnen, die ein Kopftuch tragen, auch an internationalen Kämpfen teilnehmen. Sofern sie es aus religiösen Gründen wünschen, können sie im Ring eine Sport-Hidschab benutzen.

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Berlinale will 50-50-Quote bis zum Jahr 2020

Initiative für mehr Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern

Die Berlinale will durch eine Quote den Anteil von Frauen in der Filmindustrie erhöhen. Festival-Direktor Kosslick unterzeichnete die Erklärung "5050 x 2020", die zu mehr Geschlechtergerechtigkeit auf dem Festival und im Markt beitragen soll.

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Diese Persönlichkeitstypen prägen die Digitalisierung in Unternehmen

Deloitte-Untersuchung zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der Zukunft

Das Beratungsunternehmen identifiziert vier Typen, die bei der Umsetzung der Digitalisierung in Unternehmen eine zentrale Rolle spielen werden: Social Supers, datengetriebene Entscheider, disruptive Entscheider und Talent-Champions. Als entscheidend für den Unternehmenserfolg bewerten diese Persönlichkeiten übereinstimmend die Bereiche gesellschaftliche Entwicklungen, Ökologie, Gleichstellung und Diversity.

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