Wirtschaftsrat unterzeichnet die Charta der Vielfalt

Am heutigen Tag unterzeichnet der Wirtschaftsrat anlässlich des Bundessymposions „Fachkräftebedarf decken – Wachstumsbremse lösen!“ die Charta der Vielfalt.

„Prognosen zeigen, dass Deutschland bis zum Jahr 2030 mehr als 5 Millionen Fachkräfte fehlen werden. Allein durch eine Bildungsoffensive ist diese Lücke nicht zu schließen. Der Wirtschaftsrat plädiert daher schon seit längerem für eine stärkere Ausschöpfung bisher ungenutzter Potenziale“, erklärt Prof. Hans Helmut Schetter, Vizepräsident des Wirtschaftsrates der CDU. „Vor allem ältere Menschen und solche mit ausländischen Wurzeln müssen stärker an den Arbeitsmarkt gebunden werden. Aber auch die Fähigkeiten von Frauen sollten in Zukunft besser genutzt werden.“ Da die Charta die ökonomischen Vorteile von Vielfalt in Unternehmen betont, „ist die Unterzeichnung die logische Konsequenz unserer wirtschaftlichen Überzeugung“, so Schetter weiter.


Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin des Charta der Vielfalt e.V. erhofft sich durch die Unterzeichnung des Wirtschaftsrats eine Signalwirkung auf weitere Institutionen und Verbände. Gleichzeitig unterstreiche die Unterzeichnung die gestiegene Relevanz des Themas Diversity: „Dass eine Institution, die als wichtiges Sprachrohr der Wirtschaft gilt, die Charta unterzeichnet, zeigt, dass das Thema Vielfalt in seiner ganzen Bandbreite das wirtschaftliche Bewusstsein erreicht hat.“
Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer betont: „Seit fast 50 Jahren setzt der Wirtschaftsrat der CDU entscheidende Akzente in der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt stellt der Wirtschaftsrat erneut die richtigen Weichen für die Zukunft. Die Ausbildung und Beschäftigung insbesondere von Menschen aus Zuwandererfamilien sind ein doppelter Gewinn! Die Migrantinnen und Migranten selbst erhalten eine Chance für eine erfolgreiche Perspektive in unserem Land. Und die Unternehmen und Organisationen profitieren von den Sprachkenntnissen und oft eigenen kulturellen Erfahrungen der Migranten.“

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