Vielfaltswerkstatt Stuttgart

Chancengleichheit am Arbeitsplatz: ein strategischer Wirtschaftsfaktor

Die Förderung einer unternehmensinternen Chancengleichheit zielt auf eine Reihe von Maßnahmen ab, die sich wechselseitig ergänzen. Dazu gehören vor allem die faire Vergütung der geleisteten Arbeit, die Förderung von Frauen in Führungspositionen und flexible Modelle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außerdem ist ein Wandel der traditionellen unternehmensinternen Organisations- und Diskussionskultur erforderlich, damit sich die vielfältigen Potenziale der Mitarbeiter/-innen entfalten und somit zum Unternehmenserfolg beitragen können.

Es sind diese und ähnliche Fragestellungen, die im Rahmen des 2. baden-württembergischen Diversity Kongresses im Haus der Wirtschaft in Stuttgart diskutiert werden. Die Unternehmensinitiative Charta der Vielfalt e. V. veranstaltet begleitend ihre 10. Vielfaltswerkstatt und zeigt in Workshops geeignete Wege auf, um das unternehmensinterne Diversity Management weiter auszubauen und dabei niemanden zu vergessen. „Vielfalt bedeutet, mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Arbeitsstilen umzugehen, verschiedene Sozialisierungen zu akzeptieren und Unterschiede wertzuschätzen. Nur so sind Organisationen gut für die Herausforderungen der Arbeitswelt der Zukunft ausgerüstet, “ erklärt Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt e.V.

Daimler als starker Partner für die Vielfalt

Mitveranstalter der Vielfaltswerkstatt ist die Daimler AG. Als Gründungsmitglied steht das Unternehmen bereits seit 10 Jahren zur Charta der Vielfalt und betreibt seit langem ein umfassendes Diversity Management. Dr. Dirk Jakobs, Head of Global Diversity, Daimler AG, beschreibt die Erfolge: „Damit wir unsere Kunden verstehen und auch zukünftig die Herausforderungen unserer Branche am besten meistern, brauchen wir leistungsfähige Teams. Wenn wir die vielfältigen Talente und Kompetenzen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen und fördern, schaffen wir die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft.“

Auch die baden-württembergische Landesregierung beteiligt sich an der Vielfaltswerkstatt. Katrin Schütz, Staatssekretärin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg betrachtet vor allem die Förderung von Diversity Management in kleinen und mittleren Unternehmen für das Gebot der Stunde: „Diversity Management ist längst nicht mehr nur ein Thema für große Unternehmen in Baden-Württemberg. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bietet sich die Chance, das wirtschaftliche Potenzial durch strategisches Generationenmanagement, moderne Führungsmodelle sowie interkulturelle und interdisziplinäre Teams zu erhöhen. Wir freuen uns sehr, dass die Charta der Vielfalt auf ihrer Werkstatt-Tour Station in Stuttgart macht und sich am 2. baden-württembergischen Diversity Kongress beteiligt. Der Kongress soll Impulse für eine zukunftsgerichtete Unternehmens- und Führungskultur und für Diversity Management als strategisches Managementkonzept geben.“ Das Land Baden-Württemberg ist seit 2012 Unterzeichner der Charta der Vielfalt und Hauptveranstalter des Diversity-Kongresses. 210 Unternehmen und Institutionen haben die Charta der Vielfalt in Baden-Württemberg unterzeichnet.

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