Charta der Vielfalt lud zu internationalem Austausch ein

Unternehmen aus Finnland und Polen in Berlin

Welche Methoden haben Unternehmen in unterschiedlichen Ländern entwickelt, um dem demografischen Wandel zu begegnen? Wie sieht es international in Betrieben bezüglich Frauen in technischen Berufen aus? Verständigung zu Vielfalt über Grenzen hinweg, das ist das Ziel der EU-level exchange platform, unterstützt durch die Europäische Kommission. In diesem Programm wird die Vernetzung der nationalen Diversity-Chartas, zu denen auch die deutsche Charta der Vielfalt angehört, gefördert und vorangetrieben. Neben Vernetzungstreffen der einzelnen Charta-Initiativen liegt der Schwerpunkt auf der direkten Arbeit mit den jeweiligen Unterzeichner-Organisationen. Ein sinnvolles Werkzeug um Vielfalt vor Ort erlebbar zu machen, sind die regelmäßig organisierten „Study Visits“: Unternehmen aus verschiedenen Ländern besuchen sich, um wertvolle Inspirationen für ihr Diversity Management zu erhalten.

Am 3. und 4. März lud die Charta der Vielfalt zum ersten Austausch dieser Art nach Berlin ein. Unternehmen aus Finnland und Polen arbeiten zwei Tage zusammen mit ortansässigen Betrieben an Vielfaltsthemen. Neben den Gastgebern Axel Springer und der Deutschen Bahn präsentieren auch die lokalen Unternehmen BSR und VIA Schankhalle Pfefferberg ihre Diversity Management Ansätze. Unter den Gast-Unternehmen sind unter anderem Posti Group (Finnland), Wärtsilä (Finnland), Orange Polska und Siemens (Polen).

„Die Charta der Vielfalt freut sich, den Diskurs zu Diversity Management auch auf internationaler Ebene unterstützen zu können. Deutschland kann auf seine Vorreiter-Rolle in Bezug auf den Umgang mit Vielfalt stolz sein, dennoch müssen wir uns weiterhin für Chancengleichheit am Arbeitsplatz stark machen. Es gilt, noch viele Unternehmen zu erreichen, um sie von den Vorteilen der Vielfalt zu überzeugen, “ sagte Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt.

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