Diversity-News

Hier finden Sie Aktuelles rund um das Thema Diversity in der Arbeitswelt. Zum Archiv gelangen Sie über diesen Link.

Arbeitsmarkt verliert bis 2035 rund sieben Millionen Menschen

Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Wenn in den kommenden Jahren viele Beschäftigte der Baby-Boomer-Jahrgänge in Rente gehen, verschärft sich die Lage am ohnehin vom Fachkräftemangel geplagten deutschen Arbeitsmarkt. Bis 2035 könnten sieben Millionen Arbeitskräfte fehlen. Als Gegenmaßnahme empfiehlt die Studie, die Erwerbsquoten bei Älteren und bei Migrantinnen zu erhöhen sowie eine gezielte Zuwanderung zu erleichtern.

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Lufthansa setzt Zeichen für Diversity

Zur WM in Katar hat der Airbus der Lufthansa eine Sonderlackierung

Kultur, Sport, Menschen – Fußball steht für vieles, aber vor allem für Vielfalt. Doch die aktuelle Fußball-WM in Katar ist nicht wie jede andere und steht unter anderem wegen der Ungleichbehandlung von Menschen in der Kritik. Umso wichtiger ist es, vor Ort ein Statement zu setzen. Deshalb hat die Lufthansa den Airbus, mit dem sie das deutsche Team zur WM fliegen, mit einer Botschaft ausgestattet: #DiversityWins.

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Wie Gender-Medizin Leben retten kann

Die Einbeziehung von Geschlecht und soziokulturellen Einflüssen ist ein wichtiger Schritt, um Krankheiten zu erkennen.

Jede_r geht anders mit Beschwerden und Krankheit um. Die Gender-Medizin bezieht deshalb soziokulturelle, gesellschaftliche sowie psychologische Einflüsse stärker in Diagnose und Therapie ein − und damit auch Geschlechtsunterschiede. Diese Sensibilisierung kann Leben retten. Zum Beispiel wird ein Herzinfarkt allgemein eher bei Männern erwartet und bleibt bei Frauen auch deshalb häufiger unerkannt, weil die Symptome andere sind.

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Zuwanderung gezielt fördern

Aktuelle Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft

Menschen mit ausländischer Herkunft leisten laut einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft hierzulande einen immer größeren Beitrag zu Innovationen und Unternehmertum. Dennoch sei die eingewanderte Bevölkerung noch immer überproportional häufig niedrigqualifiziert und nicht am Arbeitsmarkt aktiv oder nur in einfachen Helfertätigkeiten beschäftigt, so die Studie. Sie empfiehlt, die Erwerbs- und Bildungszuwanderung von Menschen aus Drittstaaten, die über in Deutschland gesuchte Fachqualifikationen verfügen oder diese zeitnah erwerben können, gezielt zu fördern.

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diverse Icons zum Thema Behinderung

App dokumentiert Hindernisse

Digitale Alltagshilfe für Menschen mit Behinderung

Treppenstufen, Kopfsteinpflaster oder ein zu schmaler Bürgersteig sind für Menschen, die einen Rollstuhl oder einen Kinderwagen benutzen, oft unüberbrückbare Hürden. Eine App soll nun dabei helfen, diese Hindernisse zu verorten und sie so als Problem sichtbar zu machen.

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Weibliche Vorstände beim Gehalt noch vorn

Geringe Anzahl sorgt für gute Verhandlungsposition

Zwar sind Frauen in den Topetagen deutscher Unternehmen weiter deutlich in der Minderheit, beim Gehalt liegen sie laut einer aktuellen Studie jedoch vor ihren männlichen Kollegen. Hochqualifizierte Top-Managerinnen haben eine sehr gute Verhandlungsposition, da die Zahl geeigneter Kandidatinnen gering und ihr Marktwert entsprechend hoch ist.

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Zunehmend mehr Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in Finnland

Männer und Frauen in Finnland erreichen Gleichstand bei der Aufteilung der Gesamtarbeitszeit

In Finnland verbringt die neue Vätergeneration deutlich mehr Zeit damit, sich um die Kinder zu kümmern, als noch vor 20 bis 40 Jahren. Wenn man bezahlte und unbezahlte Arbeit zusammenrechnet, haben Männer und Frauen im vergangenen Jahr etwa gleich viel Zeit mit Arbeit verbracht.

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In Deutschland hängt der berufliche Erfolg immer noch vom Elternhaus ab

Warum wir mehr über Klassismus sprechen sollten

Praktika helfen, beim Jobeinstieg erste Kontakte zu knüpfen und ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Doch unbezahlt arbeiten, das kann sich finanziell nur erlauben, wer mit Unterstützung der Eltern oder andere Zuschüsse rechnen kann. Vor allem in Deutschland entscheidet dieser Unterschied oft über den weiteren Karriereweg. Dabei bietet eine vielfältige soziale Herkunft in der Belegschaft Unternehmen große Chancen.

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Wenige Erfinderinnen in Deutschland

Aktuelle Zahlen des Europäische Patentamts (EPA)

Wenn es um die Beteiligung von Frauen an Erfindungen geht, gehört Deutschland zu den europäischen Schlusslichtern. Nur jedes zehnte aus Deutschland beim EPA gemeldete Patent geht auf eine Erfinderin zurück – von 2010 bis 2019 der drittniedrigste Wert unter den beteiligten Staaten. Ein Grund könnte der Technologiemix hierzulande sein. Denn in Deutschland liegt der Schwerpunkt auf Maschinenbau und Elektrotechnik, wo relativ wenig Frauen arbeiten.

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diverse Icons zum Thema Behinderung

Zu viele Barrieren für Menschen mit Behinderung

Aktion Mensch veröffentlicht aktuellen Inklusionsbarometer

Demnach sind Menschen mit Beeinträchtigung in Deutschland immer noch stark eingeschränkt, was ihre Mobilität angeht. Das heißt, sie haben weniger oder schlechtere Möglichkeiten, sich von einem Ort zum anderen zu bewegen, als Menschen ohne Beeinträchtigung. Die Gründe sind vor allem mangelnde Barrierefreiheit, fehlende Angebote sowie hoher Kosten- und Zeitaufwand.

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