Diversity-News

Hier finden Sie Aktuelles rund um das Thema Diversity in der Arbeitswelt. Zum Archiv gelangen Sie über diesen Link.

Werbeagenturen mangelt es noch an Gleichberechtigung

Aktuelle Studie des Werbeagenturverbandes GWA

Sie bekennen sich öffentlich häufig zu Diversität und unterstützen Unternehmen, Wertschätzung von Vielfalt zu kommunizieren. Dennoch besteht bei vielen Werbeagenturen selbst noch Nachholbedarf, was das Thema Gleichberechtigung angeht. Laut einer aktuellen Untersuchung sind in den Werbeagenturen etwa 60 Prozent der Belegschaft weiblich, in der obersten Führungsebene sind es jedoch nur 18 Prozent. In den vergangenen Jahren ist immerhin der Anteil von Frauen im mittleren Management gestiegen.

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Vielfalt oft nur eindimensional erfasst

Unternehmen konzentrieren sich auf Frauen in Führungspositionen

Nachhaltigkeitskriterien gewinnen für Unternehmen sowie für Investorinnen und Investoren zunehmend an Bedeutung. Ein zentraler Aspekt ist Diversity. Reportings und Jahresberichte beschränken das Thema Vielfalt jedoch oft nur auf Frauen in Führungspositionen. Andere Dimensionen wie Nationalität oder soziale Herkunft werden nur selten oder gar nicht beleuchtet.

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Kontroverse Diskussion

Gipfel der Weltmarktführer diskutiert über geringen Frauenanteil

Dass Frauen Führungspositionen besetzen, ist nach wie vor die Ausnahme, die Ungleichheit wird jedoch längst als Problem erkannt. Beim Weltmarktführer-Treffen nahmen Unternehmerinnen das Thema genauer unter die Lupe – und diskutierten kontrovers. Mehr Informationen

„Wenn du groß bist, wirst du Astronautin!“

Porträts bilden Vielfalt der muslimischen Gemeinschaft ab

Das Online-Nachrichtenportal ISLAMIQ beschäftigt sich mit Themen rund um den Islam in Deutschland und Europa – mit dem Ziel, die muslimische Gemeinschaft so breit wie möglich abzubilden. In einem aktuellen Porträt erzählt die Astrophysikerin und angehende Mathematikerin Dilara Ülker von ihrem Wunsch, Astronautin zu werden. Mehr Informationen

Die Wortwahl macht den Unterschied

Wie Stellenanzeigen Bewerberinnen subtil abschrecken

Geschlechterstereotype beeinflussen das Denk- und Sprachverhalten. Sie finden in der Wortwahl Ausdruck und bestimmen maßgeblich, welche Bilder in unseren Köpfen entstehen. Entsprechend kann die Wortwahl in Stellenausschreibungen Stereotype transportieren. Wer das weiß, kann Annoncen so formulieren, dass sie Männer und Frauen gleichermaßen ansprechen.

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Was ist die "wichtigsten Zielgruppe"?

Die Fokussierung auf Interessen und Ansprüche der 14- bis 49-Jährigen ist zweifelhaft

Eine Untersuchung des Max-Planck-Instituts zur Kaufkraft von Altersgruppen zeigt, dass in keinem Alterssegment der Konsum so stark wächst wie bei den Senioren. Dieser und weitere Gründe legen nah, dass es die „werberelevante Zielgruppe vierzehn bis neunundvierzig“ nicht gibt – sie jedenfalls nicht die „wichtigste Zielgruppe“ für viele Medien ist.

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Wie inklusiv ist die Arbeitswelt in der Industrie?

Initiative Chefsache sieht Nachholbedarf

Die Initiative Chefsache hat im Rahmen ihres Jahresreports 2021 den Inclusion Pulse Check veröffentlicht, der erstmals systematisch erfasst, welche Rolle Inklusion als wichtiger Treiber für mehr Chancengerechtigkeit von Männern und Frauen in Unternehmen in Deutschland einnimmt.

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Streamingplattform für mehr Vielfalt

"Launchpad" zeigt Kurzfilme mit nicht weißen oder queeren Perspektiven

Der Disney-Konzern will Filmschaffenden aus unterrepräsentierten Gruppen mehr Raum geben: Auf dem Streamingdienst Disney Plus wurden unter dem Namen „Launchpad“ nun erstmals sechs Kurzfilme veröffentlicht, die Perspektiven von beispielsweise afroamerikanischen, chinesisch- oder mexikanischstämmigen Filmemacherinnen und -machern sowie Themen aus der LGBTQ-Community zeigen.

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Vorbilder ausgezeichnet

Prout-at-Work-Foundation stellt queere Führungskräfte vor

Einmal pro Jahr zeichnet die Stiftung aus München lesbische, schwule oder trans Geschäftsführer*innen oder andere sichtbare Mitarbeitende aus, die als Vorbild dienen können.

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Gemeinsames Haus der monotheistischen Religionen

"House of One" ist ein weltweit einzigartiges Projekt

Nach zwölf Jahren Planung konnte die Grundsteinlegung gefeiert werden. Das Bauwerk in Berlin soll die Verständigung stärken und dazu beitragen, Vorurteile unter christlichen, jüdischen und muslimischen Gläubigen abzubauen.

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