Archiv

Eingeschränkte Bühnenpräsenz

Aktuelle Studie der MaLisa-Stiftung

Der Frauenanteil auf deutschen Festivalbühnen liegt laut einer Untersuchung zur Geschlechtergerechtigkeit in der Musikbranche weiterhin bei weniger als 20 Prozent. Für die Studie wurden die Line-ups von mehreren Festivals unterschiedlicher Größenordnung in den Jahren 2010, 2015, 2019 und auch 2022 untersucht.

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Heer im Wandel

Interessenvertretung für queere Bundeswehr-Angehörige

Die stellvertretende Vorsitzende des QueerBW, Anastasia Biefang, gehört seit 28 Jahren der Bundeswehr an und berichtet, wie eine Organisation mit queerfeindlicher Geschichte sich in den vergangenen Jahren gewandelt hat. Als großen Erfolg wertet sie das Gesetz zur Rehabilitierung von Soldatinnen und Soldaten, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität im Dienst benachteiligt wurden.

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Gehemmter Wandel beim Portfoliomanagement

Frauenanteil verharrt bei etwa einem Achtel

Die Entwicklung in Richtung Geschlechterparität im Portfoliomanagement scheint zum Stillstand zu kommen. Vergangenes Jahr betrug der Frauenanteil noch 11,8 Prozent und ist damit in den vergangenen sieben Jahren um gerade einmal 1,7 Prozentpunkte gestiegen. Frauen verwalten sehr häufig Vermögen in Nischenklassen oder thematischen Fonds. Die größere Spezialisierung hat zuletzt dazu geführt, dass das von Frauen durchschnittlich verwaltete Vermögen stärker gesunken ist.

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diverse Icons zum Thema Behinderung

Mangelnde Vielfalt in Redaktionen

Personelle Homogenität beschränkt Perspektiven

Medienhäuser beschäftigen kaum Menschen mit Behinderung. Dabei könnten gerade Kolleginnen und Kollegen mit anderen Bedürfnissen neue Betrachtungsweisen ermöglichen, Kreativität fördern und Innovation vorantreiben. Stattdessen halten sie oft an starren Strukturen und Stereotypen fest.

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Trend zur Selbstzuordnung als transgender

US-Studie auf Basis von mehr als 1 Millionen Interviews

Laut der Untersuchung steigt in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Menschen, die sich als trans ansehen. Eine US-Studie beleuchtet, inwiefern historische Ereignisse und Entwicklungen die Selbstzuordnung als transgender beeinflusst haben. Bis zum Geburtsjahrgang 1984 blieb die Zahl derer, die sich als transgender oder keiner Geschlechtskategorie zugehörig einstuften, annähernd gleich, um dann deutlich anzusteigen.

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Weibliche Business Angels stärken

Neue Initiativen wollen in Österreich Investorinnen unterstützen

In der österreichischen Startup-Szene sind nur fünf Prozent aller Business Angel weiblich, und auch der Anteil von Gründerinnen ist dort mit 17 Prozent vergleichsweise niedrig. Eine Reihe von Initiativen planen, diese Schieflage zu korrigieren, unter ihnen die Female Investors Network Academy und die Female Edition der Digital Investors Academy.

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Mint-Skepsis früher überwinden

Aktuelle Studie der Internationalen Hochschule in Erfurt

Die Untersuchung widmet sich der Frage, weshalb viele junge Frauen Vorbehalte gegen MINT-Berufe haben. Zwar bestehe grundsätzliches Interesse an einer Ausbildung oder einem Studium in Mathe, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften. 40 Prozent fürchten jedoch Schwierigkeiten und Überforderung in der Ausbildung. Dagegen helfen könnte, so das Fazit, bereits früh in der Schule durch gendersensiblen Unterricht Mädchen und Jungen gleichermaßen anzusprechen.

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Vielfalt wird immer mehr zum Alltag

Bertelsmann-Stiftung misst Stimmung der Einwanderungsgesellschaft

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass eine große Mehrheit der Befragten sich mit Deutschland verbunden fühlt. Das Zusammenleben in Vielfalt, so das Fazit, gelingt in Deutschland im Großen und Ganzen gut.

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Unternehmen übersehen ältere Fachkräfte

Umfrage der Jobplattform Indeed

Arbeitssuchende in fortgeschrittenem Alter werden laut der aktuellen Untersuchung auf dem Arbeitsmarkt regelmäßig und systematisch diskriminiert. Demnach gab mehr als ein Viertel der befragten Personalerinnen und Personaler an, dass sie Menschen über 60 generell als zu alt für ihr Unternehmen empfinden – trotz vielerorts akutem Fachkräftemangel. Ähnlich sieht es schon bei 55-Jährigen aus.

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Bundesregierung will gegen Queerfeindlichkeit vorgehen      

Nationaler Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

"Wir sind in Sachen Gleichberechtigung und Akzeptanz weit gekommen, aber noch längst nicht weit genug", sagte der Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann, bei der Vorstellung seines Plans gegen Queerfeindlichkeit. Darin geht es unter anderem um Diskriminierungsverbote, Projekte an Schulen und um ein Gremium für geschlechtergerechte Sprache.

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