Archiv

Jobsharing in deutscher Botschaft

Ehepaar teilt sich diplomatische Aufgabe in Ljubljana

In der Hauptstadt Sloweniens übernimmt ein Ehepaar gemeinsam die Stelle des deutschen Botschafters. Adrian Pollmann und Natalie Kauther sind verheiratet und teilen sich den Posten des Botschafters im Job-Sharing-Modell. Mit dieser Premiere für deutsche Botschaften will das Auswärtige Amt eine bessere Vereinbarkeit von Familie und diplomatischer Karriere erreichen.

Mehr Informationen

Generation Z in der Pandemie

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf Karriereperspektiven aus?

Noch bis vor Kurzem galt die Generation Z der heute 15- bis 25-Jährigen als eine Generation des Überflusses, der mit einer guten Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt alle Türen offen stehen. Welche Auswirkungen hat nun die Corona-Epidemie auf ihre beruflichen Karrieren?

Mehr Informationen

Zusätzliches Angebot für Muslime

Bank von England bietet Konto ohne Zinsen an

Die britische Zentralbank erweitert ihr Angebot und richtet ein Konto nach islamischen Regeln ein. Nach der Scharia, dem islamischen Recht, dürfen Banken keine Zinsen nehmen oder zahlen. Sie weichen daher auf Gewinnbeteiligungsmodelle aus.

Mehr Informationen

Steinzeit-Forschung bezweifelt Arbeitsteilung nach Geschlechtern

Männlich dominierte Archäologie folgte anscheinend eigenen Stereotypen

Die Untersuchung steinzeitlicher Bestattungspraktiken hebt die lang gehegte Hypothese auf, Männer allein seien zur damaligen Zeit angesehene und hochrangige Jäger gewesen. Die angenommene frühe Arbeitsteilung diente in der Forschung lange dazu, Geschlechtsstereotypen zu untermauern und dem Mann Charakterzüge wie kühn, mutig und unternehmungslustig zuzuschreiben, während der Frau die sorgende und häusliche Sphäre zugeordnet wurde.

Mehr Informationen

"Kulturelle Belange von Zugewanderten besser berücksichtigen"

Soziologin Andrea D. Bührmann unterstützt Kommunen bei der Integration

Viele Kommunen stehen vor der Frage, wie sie hinzugezogenen Menschen integrieren und für das öffentliche Leben gewinnen können. Unterstützung erhalten sie von Andrea Bührmann, die an der Georg-August-Universität Göttingen das Institut für Diversitätsforschung leitet. "Um für internationale Studierende und Forschende weiterhin anziehend zu sein, müssen kleinere Städte Vielfalt leben und offen sein", so Bührmann. "Die Hochschulen sind dort ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Deshalb sind Toleranz und Offenheit entscheidend für den Erfolg."

Mehr Informationen

Mehr Vielfalt im Öffentlichen Dienst

Deutschlandstiftung Integration startet Projekt „Vielfalt im Amt“

Ziel des Projekts ist die Steigerung der Repräsentanz von Menschen mit Migrationsbiografien im höheren und gehobenen Dienst der öffentlichen Verwaltung. Während sie ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland ausmachen, sind es in den Verwaltungen nur knapp 15 Prozent. Besonders unterrepräsentiert ist die Gruppe mit ausländischen Wurzeln im gehobenen und höheren Dienst.

Mehr Informationen

"Frauen keine Steine in den Weg legen"

Interview mit Ira Diethelm, Professorin für Informatik-Didaktik

Anlässlich des Digitalgipfels der Bundesregierung hat sich das Bündnis #SheTransformsIT gegründet, ein Zusammenschluss aus 50 führenden Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Unterstützerin Ira Diethelm, Professorin für Informatik-Didaktik, erklärt im Interview, wie sich mehr Mädchen für die IT begeistern und gewinnen lassen könnten.

Mehr Informationen

Interkulturelle Kompetenz gesucht

Unternehmen versprechen sich bessere Beziehungen zur Kundschaft

Laut einer aktuellen Studie des „Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung“ (Kofa) am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln kann mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen nicht so viele Menschen mit Migrationshintergrund einstellen, wie sie gerne möchten. Gründe sind demnach der Mangel an Bewerbungen und aufenthaltsrechtliche Restriktionen.

Mehr Informationen

diverse Icons zum Thema Behinderung

Gestärkt durch ein Handicap

Wie Menschen mit Behinderung ihre Erfahrungen nutzen können

In der Start-up-Szene sind Disziplin und Geduld, Kampfgeist und Durchhaltevermögen gefragt. Menschen mit Behinderung bringen diese Eigenschaften oft schon mit, weil sie gelernt haben, auch in schwierigen Zeiten nicht direkt das Handtuch werfen. Zwei Beispiele zeigen, wie aus einer Behinderung eine berufliche Karriere wurde.

Mehr Informationen

Modevorlieben statt Geschlechtsangaben

Zalando veröffentlicht Diversitäts- und Inklusionsbericht

Wer bei Zalando kauft, muss künftig nicht mehr sein Geschlecht angeben. Stattdessen kann die Modevorliebe ausgewählt werden – also Damen- oder Herrenmode oder gleich beides. Zudem hat der Versandhändler eine gendergerechte Sprache eingeführt.

Mehr Informationen