Diversity-News

Hier finden Sie Aktuelles rund um das Thema Diversity in der Arbeitswelt. Zum Archiv gelangen Sie über diesen Link.

Abwertung durch Differenzierung?

Kritik am Sprachgebrauch im Fußball

Die Nationaltorhüterin Almuth Schult setzt sich bei den Fußball-Verbänden für eine Änderung der Begrifflichkeiten ein, um mehr Geschlechtergleichheit herzustellen. Die Unterscheidung von „Fußball“ und „Frauenfußball“ führe zu einer Ungleichbehandlung des von Frauen gespielten Fußballsports. „Warum muss das extra ausgewiesen werden? Das ist genau diese Abwertung, die man nicht braucht“, so Schult.

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Fehlende Anerkennung

Studie der University of California

Eine aktuelle Untersuchung der geschlechtsspezifischen Diskrepanz bei Autorenschaft zeigt, dass Frauen seltener als Männer als Mitwirkende an Forschungsarbeiten anerkannt und genannt werden. Das ist selbst dann der Fall, wenn man die Anzahl der Stunden berücksichtigt, die einzelne Beteiligte an dem Projekt gearbeitet hat. Die Studie verwendete einen Datensatz von fast 10.000 wissenschaftlichen Forschungsteams mit Sitz in den USA, 128.859 Personen, die von 2013 bis 2016 in diesen Teams beschäftigt waren, und 39.426 von ihnen verfasste Publikationen.

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Künstliche Intelligenz im Recruiting

Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) gewinnt im HR-Bereich zunehmend an Bedeutung. Sie unterstützt das Recruiting, beim internen Jobmatching oder bei der Weiterentwicklung von Mitarbeitenden. Ein großer Vorteil ist, dass die KI ihre Entscheidungen nachvollziehbar sowie auf Basis von Kompetenzen und fachlicher Eignung von Personen treffen kann. Dafür muss sie vorurteilsfrei instruiert und „trainiert“ werden.

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Wie Unternehmen weibliche IT-Fachkräfte dauerhaft gewinnen

Gastbeitrag von Christina Regitz, Präsidentin der Gesellschaft für Informatik

Einer Studie der EU-Kommission zufolge sind im Alter von 45 Jahren mehr als 90 Prozent der Frauen mit einem Hochschulabschluss in Informationstechnologie nicht mehr im IT-Sektor tätig. IT-Unternehmen sollten bei der Suche nach Fachkräften Bedingungen schaffen, die auch weibliche Talente ansprechen und dauerhaft binden können, so Christina Regitz. „Es liegt an den Unternehmen, blinde Flecken in den eigenen Strukturen und Kulturen zu erkennen, sichtbar zu machen und zu verändern.“

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LGBTIQ-Büchertipps

Literatur von und über queere Menschen

Die LGBTIQ-Community gewinnt auf dem Buchmarkt an Bedeutung, sowohl hinsichtlich der Autor:innen als auch inhaltlich, in Bezug auf Geschichten und Romanfiguren. Eine Auswahl empfehlenswerter Erscheinungen.

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Österreich erweitert Geschlechteroptionen

Entwurf für eine Novelle des Meldegesetzes


In Österreich sollen Bürger:innen künftig zwischen sechs Geschlechteroptionen wählen dürfen. Zur Auswahl stehen die Bezeichnungen „männlich“, „weiblich“, „divers“, „inter“, „offen“ und „keine Angabe“. Bislang waren nur die beiden ersten Möglichkeiten vorgesehen.

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Das unsichtbare B in LGBTIQ+

Bisexuelle werden in LGBTIQ+ Debatten häufig vernachlässigt

Das "B" in LGBTIQ wird zwar immer mitgenannt, in der gesellschaftlichen Debatte spielt die Bisexualität im Vergleich zu den anderen sexuellen Orientierungen jedoch eine seltsam untergeordnete Rolle. Dabei prägt sie den Alltag vieler Menschen und sollte deshalb ernst und auch wahrgenommen werden.

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Frauenqoute für mehr Diversität

Unternehmen sehen Frauenqoute als Dilemma

Die neue EU-Frauenquote empfinden Unternehmen teilweise als Eingriff in ihr Geschäftsgebaren. Gleichzeitig steigt die Einsicht, dass diverse Teams erfolgreicher sind – weil sie höhere Gewinnmargen erreichen, innovativer sind und ihr Unternehmen für Fachkräfte attraktiver machen. Unternehmen sollten die neuen Gesetze nutzen, um von den  Vorteilen der Vielfalt zu profitieren. 

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Verantwortung der Generationen

Wie Generationengerechtigkeit und Klima zusammenhängen

Hinter dem Schlagwort der Generationengerechtigkeit steckt die Vorstellung, sicherzustellen, dass auch zukünftige Generationen in einer Welt leben, in der ihnen ausreichend materielle Ressourcen sowie Lebenschancen und Lebensqualität zur Verfügung stehen. Die Kernfrage lautet: Wie lassen sich die Bedürfnisse und Ansprüche der Menschen von heute so befriedigen, dass die natürlichen Grundlagen erhalten bleiben, um auch die Bedürfnisse kommender Generationen zu decken.

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Begleitung beim akademischen Debut

Mentoring für Studierenden aus Arbeiterfamilien

Kinder aus Familien ohne akademische Tradition haben mit vielen Nachteilen im Bildungssystem zu kämpfen. In speziellen Mentoring-Programmen unterstützen Berufserfahrene die Erstakademikerinnen und -akademiker bei ihrem Start in den Job. Das Programm reicht von praktischen Tipps über Informationen über eigene Erfahrungen bis zu speziellen Workshops.

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