Diversity-News

Hier finden Sie Aktuelles rund um das Thema Diversity in der Arbeitswelt. Zum Archiv gelangen Sie über diesen Link.

Männliche Domäne im Wandel

Bei der Bundeswehr wächst der Anteil der Soldatinnen stetig

Zwölf Prozent der Bundeswehrangehörigen sind weiblich. In manchen Laufbahnen sind Frauen besonders stark vertreten, zum Beispiel mit mehr als 45 Prozent im Sanitätsdienst. Der wachsende Anteil wirft neue Fragen auf, unter anderem, weshalb Frauen weiterhin keine angemessene Berufsbezeichnung gebührt. Viele von ihnen verlangen, dass die Dienstgrade für sie in der weiblichen Form gelten.

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diverse Icons zum Thema Behinderung

Geschichte der Gebärdensprachen

Forschung untersucht vielfältige Sprachlinien mit eigener Geschichte

Die Wissenschaft der Gebärden ist ein recht junges Forschungsgebiet. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts spielten Gebärdensprachen in den Sprachwissenschaften praktisch keine Rolle. Lange wurden sie als Kommunikationshilfe zweiter Klasse abgetan und waren sogar verboten.

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Topmanagerinnen verdienen besser

Auswertung zum Gehalt im Topmanagement

Zwar ist ihr Anteil in den Topetagen der deutschen Wirtschaft noch gering, mit ihrem Einkommen liegen die wenigen Topmanagerinnen laut einer Auswertung des Beratungsunternehmens EY jedoch im Durchschnitt vorn. Erstmals wurden weibliche Vorstandsmitglieder in allen Börsenindizes der DAX-Unternehmen besser bezahlt als ihre männlichen Kollegen.

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DAX-Unternehmen verstärken ihr LGBT-Engagement

Aktuelles Ranking fasst Diversity-Maßnahmen zusammen

Die Themen sexuelle Orientierung und Diversity stehen mittlerweile auf der Agenda von immer mehr DAX-Unternehmen. Ein aktuelles Ranking der Uhlala Group führt der Software-Konzern SAP an, der sich demnach am stärksten für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle (LSBT) einsetzt.

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Altersstereotype erkennen und überwinden

Aktuelle Broschüre der Initiative Neue Qualität der Arbeit

Demografischer Wandel und die steigende Lebenserwartung führen dazu, dass viele Beschäftigte bald deutlich später in Rente gehen. Wie lassen sie sich erfolgreich in die Arbeitswelt integrieren und ihre Potenziale voll ausschöpfen? Die INQA gibt Tipps, wie sich weit verbreitete Altersstereotype abbauen lassen.

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"Ich wusste, was ich kann, und wollte das beweisen"

Kompetenz zählt mehr als Behinderung

Der Inhaber eines spezialisierten Handwerksbetriebs begann als Praktikant und schaffte es, sich trotz körperlicher Behinderung in seinem Job durchzusetzen. Wenn er heute neues Personal sucht, geht es ihm vor allem um das Potenzial von Interessenten, nicht um etwaige Behinderungen. "Ich habe während meiner Lehrzeit am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wegen einer Behinderung abgelehnt zu werden. Aber ich wusste, was ich kann, und wollte das beweisen", sagt er heute.

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In Deutschland hadern überdurchschnittlich viele Männer mit ihrem Job

Erhebung des Statistischen Bundesamtes zum Weltmännertag

Obwohl der Arbeitsmarkt im EU-Vergleich selbst in Krisenzeiten sehr robust ist, hadern Männer in Deutschland überdurchschnittlich oft mit ihrer Arbeitssituation. Laut einer aktuellen Umfrage des Statistischen Bundesamts waren 2018 rund 22 Prozent der Männer ab 16 Jahren unzufrieden mit ihrer Arbeit. Im EU-Durchschnitt waren es nur 17 Prozent. Nur jeder zehnte erwerbstätige Mann in Deutschland arbeitete 2019 in Teilzeit, bei den Frauen war es fast jede zweite Erwerbstätige.

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Mehr Akzeptanz für geschlechtliche Vielfalt schaffen

Nach Schätzungen sind 60.000 bis 160.000 Menschen in Deutschland transsexuell

Die Zuschreibung von Junge und Mädchen ist oft schon in frühen Jahren nicht eindeutig. Das führt unter Umständen zu lebenslangen Herausforderungen. Der Innenausschuss berät deshalb über mögliche gesetzliche Änderungen. Notwendig dafür ist auch eine geschlechtliche Akzeptanz, die Vielfalt akzeptiert.

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Jobmotor für Deutschland

Selbstständige mit Migrationshintergrund

Zwei Studien der Bertelsmann-Stiftung zeigen, dass Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund immer mehr Beiträge zur Beschäftigung und wirtschaftlichen Dynamik in Deutschland leisten. Die Empfehlung ist, Beratungsstrukturen anzupassen und mehr in Bildung zu investieren.

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Frauen, Frieden und Sicherheit stärken

Staatsministerin Michelle Müntefering zum Jubiläum der UN-Resolution 1325

Vor 20 Jahren wurde die UN-Resolution beschlossen. Ihre Notwendigkeit drohe angesichts akuter Krisen in Vergessenheit zu geraten, so Müntefering. Dabei sei es gerade nun wichtiger denn je, dass Frauen Friedens- und Sicherheitspolitik gleichberechtigt mitgestalten: Eine gleichberechtigte Teilhabe sei nicht nur eine Frage von Gerechtigkeit und Demokratie, sondern die Voraussetzung für Frieden, Stabilität und Sicherheit.

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