Diversity-News

Hier finden Sie Aktuelles rund um das Thema Diversity in der Arbeitswelt. Zum Archiv gelangen Sie über diesen Link.

Trans-Personen bei der Polizei

Änderung der Dienstvorschrift bewirkt Öffnung

Bis in die 1990er-Jahre war die Polizei noch selbst an der Strafverfolgung Homosexueller beteiligt, offiziell transgeschlechtliche Menschen im Dienst waren undenkbar. Eine Dienstvorschrift verlangte bestimmte Geschlechtsmerkmale. Seit sie geändert wurde, können Polizeianwärter und -Anwärterinnen offen trans sein. Eigene Stellen befassen sich intern und extern mit der Community.

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Frauen verletzten sich bei Autounfällen schwerer

Britische Studie wertet Krankenhaus-Daten aus

Laut der Untersuchung verletzen sich Frauen im Straßenverkehr schwerer als Männer. Als Gründe benennt die Studie unter anderem das Fahrzeugdesign und altmodische Crashtests.

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Wenig Frauen arbeiten auf hoher See

Relativ hoher Anteil in Deutschland

Nur 1,2 Prozent der international 1,9 Millionen Seeleute sind laut BIMCO/ICS Seafarer Work­force Report weiblich. Was wenig klingt, enthält bereits eine Steigerung um 45 Prozent gegenüber dem Bericht aus dem Jahr 2015.

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Menschen internationaler Herkunft sind häufiger selbständig

Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau

Menschen mit Einwanderungsgeschichte entscheiden sich in Deutschland häufiger für die Selbständigkeit als Menschen ohne eine solche. Viele gründen Unternehmen aus eigenem Antrieb, viele aber auch, weil sie auf dem Arbeitsmarkt mit Nachteilen konfrontiert sind.

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Signale aus dem DGB-Vorstand

Wahl der neuen Vorsitzenden Yasmin Fahimi

Bislang wurde keiner der vier großen Unternehmensverbände von einer Frau geführt. In ihrem Vorstand sitzen nun drei Frauen, was einer Quote von 75 Prozent entspricht. Für die Gewerkschaftsbewegung könnte das ein Signal zum Aufbruch sein. Denn während die weibliche Berufstätigkeitsquote in 30 Jahren von 57 auf 72 Prozent gestiegen ist, stagniert ihr Anteil an den Gewerkschaftsmitgliedern bei einem Drittel.   

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Herkunft spielt eine Rolle bei Startups-Gründungen

Befragung von Bundesverband Deutsche Start-ups und Friedrich-Naumann-Stiftung.

Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden, stoßen in der Startup-Szene insbesondere bei der Gründung von Unternehmen auf Probleme. Dazu gehören außergewöhnliche Schwierigkeiten mit Behörden, Banken, Investoren oder Vermietern. Gesa Miczaika vom Start-up-Verband findet diesen Umstand enttäuschend: „Fehlende Offenheit gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund, deren mangelhafte Netzwerke und unsere Bürokratie sind ein Problem für den Standort Deutschland.“

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Europäische Kommission zeichnet Köln aus

Stadt gewinnt Preis „Europäische Hauptstädte der Vielfalt und Integration“

Unter mehr als 80 europäischen Bewerberstädten kam Köln auf den ersten Platz in der Kategorie „Kommune mit mehr als 50 000 Einwohnern und Einwohnerinnen“. Die Begründung der Jury: Die Stadt habe Vielfalt zu einem zentralen Thema gemacht, das sich in vielen Konzepten wiederfinde.

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Zusammensetzung entscheidend

Wie lässt sich Unternehmenskultur nachhaltig entwickeln?

Damit sie eine faire, wertschätzende Kultur entwickeln können, benötigen Unternehmen „keine vermeintlich männlichen oder weiblichen Werte“, schreibt Kolumnistin Jeannine Budelmann in der Wirtschaftswoche. Entscheidend sei dagegen „eine ausgewogene Mischung aus Männern und Frauen im Team“, die Werte gemeinsam definieren und umsetzen.

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Soziale Herkunft prägt Berufseinstieg von High Potentials

Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München

Laut Studie prägt die soziale Herkunft von Akademikerinnen und Akademikern den Berufseinstieg von High Potentials. Demnach können sie erst im Laufe ihres Berufslebens die negativen Effekte einer bildungsarmen Herkunft ausgleichen. „Beim Berufseinstieg ist Leistung noch nicht so sichtbar, zugleich zählen Auslandsaufenthalte und Praktika, die sozial selektiv sind, sowie das Netzwerk der Eltern. Junge Akademikerinnen und Akademiker, deren Eltern über wenige Ressourcen verfügen, haben daher eher Probleme beim Jobstart“, sagt LMU-Soziologe Dr. Fabian Kratz.

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IT-Unternehmen führt bezahlten Menstruations-Urlaub ein

Die polnische Spielefirma GOG bietet flexible Regelung

Frauen, die während ihrer Regel an Schmerzen oder anderen Beschwerden leiden, können ab sofort ohne Gehaltseinbußen stunden- oder tageweise frei nehmen. Die polnische Spielefirma GOG bietet ihren Mitarbeiterinnen jetzt bezahlten "Menstruations-Urlaub" an. Frauen, die an Beschwerden leiden, können sich stunden- oder tageweise frei nehmen. Der Menstruations-Urlaub fördert die Inklusion, indem er akzeptiert, dass es biologische Unterschiede am Arbeitsplatz gibt. Indem wir denjenigen, die unter Menstruationsschmerzen leiden, zusätzliche freie Tage gewähren, erkennen wir an, dass diese Symptome real sind."

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