Diversity-News

Hier finden Sie Aktuelles rund um das Thema Diversity in der Arbeitswelt. Zum Archiv gelangen Sie über diesen Link.

Die Wortwahl macht den Unterschied

Wie Stellenanzeigen Bewerberinnen subtil abschrecken

Geschlechterstereotype beeinflussen das Denk- und Sprachverhalten. Sie finden in der Wortwahl Ausdruck und bestimmen maßgeblich, welche Bilder in unseren Köpfen entstehen. Entsprechend kann die Wortwahl in Stellenausschreibungen Stereotype transportieren. Wer das weiß, kann Annoncen so formulieren, dass sie Männer und Frauen gleichermaßen ansprechen.

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Was ist die "wichtigsten Zielgruppe"?

Die Fokussierung auf Interessen und Ansprüche der 14- bis 49-Jährigen ist zweifelhaft

Eine Untersuchung des Max-Planck-Instituts zur Kaufkraft von Altersgruppen zeigt, dass in keinem Alterssegment der Konsum so stark wächst wie bei den Senioren. Dieser und weitere Gründe legen nah, dass es die „werberelevante Zielgruppe vierzehn bis neunundvierzig“ nicht gibt – sie jedenfalls nicht die „wichtigste Zielgruppe“ für viele Medien ist.

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Wie inklusiv ist die Arbeitswelt in der Industrie?

Initiative Chefsache sieht Nachholbedarf

Die Initiative Chefsache hat im Rahmen ihres Jahresreports 2021 den Inclusion Pulse Check veröffentlicht, der erstmals systematisch erfasst, welche Rolle Inklusion als wichtiger Treiber für mehr Chancengerechtigkeit von Männern und Frauen in Unternehmen in Deutschland einnimmt.

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Streamingplattform für mehr Vielfalt

"Launchpad" zeigt Kurzfilme mit nicht weißen oder queeren Perspektiven

Der Disney-Konzern will Filmschaffenden aus unterrepräsentierten Gruppen mehr Raum geben: Auf dem Streamingdienst Disney Plus wurden unter dem Namen „Launchpad“ nun erstmals sechs Kurzfilme veröffentlicht, die Perspektiven von beispielsweise afroamerikanischen, chinesisch- oder mexikanischstämmigen Filmemacherinnen und -machern sowie Themen aus der LGBTQ-Community zeigen.

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Vorbilder ausgezeichnet

Prout-at-Work-Foundation stellt queere Führungskräfte vor

Einmal pro Jahr zeichnet die Stiftung aus München lesbische, schwule oder trans Geschäftsführer*innen oder andere sichtbare Mitarbeitende aus, die als Vorbild dienen können.

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Gemeinsames Haus der monotheistischen Religionen

"House of One" ist ein weltweit einzigartiges Projekt

Nach zwölf Jahren Planung konnte die Grundsteinlegung gefeiert werden. Das Bauwerk in Berlin soll die Verständigung stärken und dazu beitragen, Vorurteile unter christlichen, jüdischen und muslimischen Gläubigen abzubauen.

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„Das kann sich kein Land leisten“

Gastbeitrag von Katja Urbatsch, Geschäftsführerin von Arbeiterkind

Die jüngste Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung vom Mai 2018 zeigt, dass von 100 Kindern aus akademischen Haushalten 79 ein Hochschulstudium beginnen, während es aus nichtakademischen Haushalten nur 27 von 100 Kindern studieren – obwohl deutlich mehr die Hochschulzugangsberechtigung erworben haben. „Das kann sich kein Land leisten, das auch international im Wettbewerb um Spitzenkräfte steht“, sagt Katja Urbatsch, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Arbeiterkind. Aus diesem Grund hat der Charta der Vielfalt e.V. die Dimension soziale Herkunft aufgenommen. "Ein wichtiges Signal: soziale Herkunft ist eine Stärke, die Wettbewerbsvorteile und Innovationskraft birgt.

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Beruflicher Nachwuchs wünscht mehr Empathie

Untersuchung des Job-Portals LinkedIn

Um die Generation der sogenannten Digital Natives für sich zu gewinnen und zu halten, müssen Unternehmen unter anderem in ihr Arbeitsmodell und ihre Tools investieren, um eine flexible und effiziente Arbeitsumgebung zu schaffen. Einer aktuellen Studie von LinkedIn zufolge, wünschen sich über 40 Prozent der Beschäftigten mit bis zu zwei Jahren Berufserfahrung von Führungskräften mehr Empathie. Unter Azubis und Studierenden sind es sogar 60 Prozent.

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Aufsichtsrätinnen diskutieren über Frauen-Quote

Doppelinterview mit Fränzi Kühne und Marie-Christine Ostermann

Die Aufsichtsrätinnen der Freenet AG und der Fielmann AG diskutieren über die Frauenquote. In einer sozialen Marktwirtschaft müsse man es "in Kauf nehmen, dass Unternehmen auch schlechtere Mitarbeiter einstellen, wenn sie keine Frauen im Vorstand haben wollen", so Ostermann. "Mitbewerber könnten es besser machen und von der besseren Leistung profitieren."

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Verwendung gendergerechte Sprache

Über Nutzen und Risiken für Unternehmen

16 der 30 Dax-Konzerne befürworten die Anwendung einer gendergerechten Sprache. Als Motiv gaben sie an, einen "diskriminierungsfreien Umgang" anzustreben. Diese Strategie zur Imagepflege kann vorteilhaft sein, aber als politische Positionierung auch Risiken bergen. Was sind die Vorteile und möglichen Fallstricke für Unternehmen?

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