Diversity-News

Hier finden Sie Aktuelles rund um das Thema Diversity in der Arbeitswelt. Zum Archiv gelangen Sie über diesen Link.

Die Rückkehr aus der Elternzeit erleichtern

Wie eine längere Pause nicht zum Karriereknick führt

Väter und Mütter beschäftigt die Frage, welche Auswirkungen eine längere Auszeit zur Betreuung ihrer Kinder beruflichen Nachteilen haben kann. Manche Unternehmen nehmen ihren Mitarbeitenden diese Sorgen und unterstützen Eltern bei ihrem beruflichen Wiedereinstieg mit Coaching- und Trainingsprogrammen.

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Medizin anatomisch angepasst

Seit 30 Jahren macht Medizin Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Körper

Das Bewusstsein dafür, dass Krankheiten bei Männern und Frauen anders verlaufen und auch Medikamente verschieden wirken können, entwickelt sich erst seit den 1990er-Jahren. Dass Männer die medizinische Lehre und Praxis jahrhundertelang prägten, ist bis heute zu spüren – etwa durch höhere gesundheitliche Risiken und auch Fehldiagnosen.

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Frauen kommunal unterrepräsentiert

Untersuchung der FernUniversität in Hagen

Laut der aktuellen Studie besetzen Frauen in nur einer deutschen Großstadt – in Kassel – die Hälfte der Plätze im Stadtrat. In allen anderen sind sie in kommunalpolitischen Ämtern unterrepräsentiert, durchschnittlich mit einem Drittel der gewählten.

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Eingeschränkte Bühnenpräsenz

Aktuelle Studie der MaLisa-Stiftung

Der Frauenanteil auf deutschen Festivalbühnen liegt laut einer Untersuchung zur Geschlechtergerechtigkeit in der Musikbranche weiterhin bei weniger als 20 Prozent. Für die Studie wurden die Line-ups von mehreren Festivals unterschiedlicher Größenordnung in den Jahren 2010, 2015, 2019 und auch 2022 untersucht.

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Heer im Wandel

Interessenvertretung für queere Bundeswehr-Angehörige

Die stellvertretende Vorsitzende des QueerBW, Anastasia Biefang, gehört seit 28 Jahren der Bundeswehr an und berichtet, wie eine Organisation mit queerfeindlicher Geschichte sich in den vergangenen Jahren gewandelt hat. Als großen Erfolg wertet sie das Gesetz zur Rehabilitierung von Soldatinnen und Soldaten, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität im Dienst benachteiligt wurden.

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Gehemmter Wandel beim Portfoliomanagement

Frauenanteil verharrt bei etwa einem Achtel

Die Entwicklung in Richtung Geschlechterparität im Portfoliomanagement scheint zum Stillstand zu kommen. Vergangenes Jahr betrug der Frauenanteil noch 11,8 Prozent und ist damit in den vergangenen sieben Jahren um gerade einmal 1,7 Prozentpunkte gestiegen. Frauen verwalten sehr häufig Vermögen in Nischenklassen oder thematischen Fonds. Die größere Spezialisierung hat zuletzt dazu geführt, dass das von Frauen durchschnittlich verwaltete Vermögen stärker gesunken ist.

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diverse Icons zum Thema Behinderung

Mangelnde Vielfalt in Redaktionen

Personelle Homogenität beschränkt Perspektiven

Medienhäuser beschäftigen kaum Menschen mit Behinderung. Dabei könnten gerade Kolleginnen und Kollegen mit anderen Bedürfnissen neue Betrachtungsweisen ermöglichen, Kreativität fördern und Innovation vorantreiben. Stattdessen halten sie oft an starren Strukturen und Stereotypen fest.

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Trend zur Selbstzuordnung als transgender

US-Studie auf Basis von mehr als 1 Millionen Interviews

Laut der Untersuchung steigt in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Menschen, die sich als trans ansehen. Eine US-Studie beleuchtet, inwiefern historische Ereignisse und Entwicklungen die Selbstzuordnung als transgender beeinflusst haben. Bis zum Geburtsjahrgang 1984 blieb die Zahl derer, die sich als transgender oder keiner Geschlechtskategorie zugehörig einstuften, annähernd gleich, um dann deutlich anzusteigen.

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Weibliche Business Angels stärken

Neue Initiativen wollen in Österreich Investorinnen unterstützen

In der österreichischen Startup-Szene sind nur fünf Prozent aller Business Angel weiblich, und auch der Anteil von Gründerinnen ist dort mit 17 Prozent vergleichsweise niedrig. Eine Reihe von Initiativen planen, diese Schieflage zu korrigieren, unter ihnen die Female Investors Network Academy und die Female Edition der Digital Investors Academy.

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Mint-Skepsis früher überwinden

Aktuelle Studie der Internationalen Hochschule in Erfurt

Die Untersuchung widmet sich der Frage, weshalb viele junge Frauen Vorbehalte gegen MINT-Berufe haben. Zwar bestehe grundsätzliches Interesse an einer Ausbildung oder einem Studium in Mathe, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften. 40 Prozent fürchten jedoch Schwierigkeiten und Überforderung in der Ausbildung. Dagegen helfen könnte, so das Fazit, bereits früh in der Schule durch gendersensiblen Unterricht Mädchen und Jungen gleichermaßen anzusprechen.

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