Erstes Dossier der Charta der Vielfalt zum demographischen Wandel

Im aktuellen Dossier der „Charta der Vielfalt“ zum Thema demographischer Wandel haben führende Köpfe aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ihre Überlegungen zur zentralen Herausforderung Deutschlands im 21. Jahrhundert formuliert.

Im aktuellen Dossier der „Charta der Vielfalt“ zum Thema demographischer Wandel haben führende Köpfe aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ihre Überlegungen zur zentralen Herausforderung Deutschlands im 21. Jahrhundert formuliert.


Beiträge von Dr. Ursula von der Leyen, Prof. Axel Börsch Supan (Leiter des Munich Center for the Economics of Aging und Direktor am Max-Planck Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik) sowie des DIHK zeigen auf, dass der demographische Wandel nicht unbedingt ein Problem darstellt – er kann auch als Chance für Deutschland begriffen werden.


„Jung – Alt – Bunt. Diversity der Demographische Wandel“ bietet eine umfangreiche Auswahl an Beiträgen zu Trends und möglichen Folgen des demographischen Wandels, anwendungsorientierten Impulsen sowie vielen guten Beispielen aus der Unternehmenspraxis und dem öffentlichen Bereich. Zudem werden die zahlreichen positiven Gestaltungsmöglichkeiten durch diversity- und demographieorientierte Ansätze vorgestellt und sollen zu einem aktiven Gestalten anregen. Dieses Dossier soll das erste einer Reihe werden, mit der der Verein Charta der Vielfalt seine Rolle als Agenda Setter für Diversity Management in Deutschland deutlich macht.


Unsere Gesellschaft wird „älter, weniger und bunter“, um die zentralen demographischen Trends kurz zusammenzufassen. Treffen heutige Annahmen ein, so wird Deutschlands Bevölkerung im Jahr 2060 nur noch 65 Mio. umfassen – vorausgesetzt es wandern jährlich 100.000 Personen nach Deutschland ein.


Die ersten Folgen des demographischen Wandels spürt die deutsche Wirtschaft schon heute. Die Transformation des Arbeitsmarkts zum Arbeitnehmermarkt führt zu einem Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Gleichzeitig werden Firmen motiviert, ihre Belegschaft so lang wie möglich im Unternehmen zu halten. Zukünftig arbeiten vier Generationen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Herangehensweisen zusammen. Bisher ungenutzte Potentiale werden nach und nach entdeckt und genutzt.

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