Sexuelle Orientierung und Identität

Ob heterosexuell, schwul, lesbisch, bi-, trans- oder intersexuell: Viele Unternehmen betrachten die sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern häufig als „Privatsache“ und demnach als nicht relevant für den beruflichen Alltag. Aber immer mehr Organisationen haben erkannt, dass ein aufgeschlossener Umgang mit dieser Dimension sowie eine offene Unternehmenskultur viel Motivation und Engagement freisetzen. Außerdem öffnet sie Türen zu neuen Talenten und Kundengruppen.

Zentrale Begriffe, die beim Diversity Management in diesem Zusammenhang häufig benutzt werden, sind:

Die an sich wenig sichtbare Dimension der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität wird in vielen Organisationen durch Netzwerke oder Mitarbeitergruppen erkennbar. Diese LGBTIQ-Netzwerke haben einerseits den Zweck, eine Vernetzung und einen Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern zu ermöglichen. Andererseits helfen sie beim Umgang mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen innerhalb der Organisation sowie bei der Ansprache von Kundinnen und Kunden – Stichwort „Pink Marketing“.

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Diversity News

Stellenanzeigen vielfältiger

Auswirkung des erneuerten Personenstandsgesetzes

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass im Personenstandsgesetz neben dem Eintrag „männlich“ oder „weiblich“ ein Eintrag für eine dritte Geschlechtsoption  vorzusehen ist, wirkt sich mittlerweile auf Stellenanzeigen aus. Diese sind nun häufiger um den üblichen Klammerzusatz (m/w) auf (m/w/d) erweitert. Das „d“ steht dabei für „divers“.

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Zeichen für Toleranz

In Ulm will der Verein Christopher Street Day mit einem Sticker Firmen in der Region ansprechen

Der Verein Christopher Street Day will mit einem Sticker ein Zeichen für Toleranz setzen. Jede_r kann mitmachen. Bei der Aktion „Diversity Welcome“ geht es nicht ausschließlich um die Akzeptanz von Homosexualität oder Transsexualität, heißt es vom Initiator. Auf dem Sticker seien die Regenbogenfarben absichtlich dezent gehalten, weil er für Randgruppen jeder Art spreche – „von der Integration von Migranten bis hin zu Schwerstbehinderten.“

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Charta-News

Veranstaltungen

PROUT AT WORK-Konferenz 2018

Bonn
Eintägige Konferenz von der PROUT AT WORK-Stiftung