Gelbe und rote Kügelchen mit der Aufschrift Diversity Dimensionen Alter.

Alter

Die Dimension „Alter“ – oder auch „Generationen“ genannt – spielt für Organisationen in Deutschland vor allem wegen des demografischen Wandels eine große Rolle.

Altersgemischte Teams

Für Organisationen sind Team-Mitglieder unterschiedlichen Alters wichtig, damit sie durchgehend über unterschiedliches Wissen und Erfahrungen verfügen – heute genauso wie in der Zukunft. Beispielsweise arbeiten viele Organisationen mit altersmäßig ähnlich zusammengesetzten Teams oder Abteilungen, die in den nächsten Jahren durch die Pensionierung aus der Organisation ausscheiden. Ausreichend jüngere Beschäftigte, die wertvolles Wissen und Erfahrungen übernehmen könnten, stehen jedoch nicht zur Verfügung. Um einem Wissensverlust entgegenzuwirken, kommen häufig spezielle Mentoring- oder Wissenstransfer-Programme zum Einsatz.

Beschäftigungsfähigkeit und Work-Life

Um Beschäftigte bis zu ihrer Pensionierung im Betrieb zu halten, sind gute Arbeitsplatzbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten wichtig. Entscheidend ist auch die Bereitschaft der Beschäftigten zu lebenslangem Lernen und der eigenen persönlichen Weiterentwicklung. Gleichzeitig gewinnen Programme zu „Work-Life“ – etwa die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und -bedingungen an Bedeutung. Um die Beschäftigungsfähigkeit möglichst lange zu erhalten, können Gesundheitsprogramme angeboten werden, die auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen abgestimmt sind.

Generationenvielfalt

In altersgemischten Teams gibt es immer wieder die Herausforderung, unterschiedliche Werte und Einstellungen bei der Arbeit zusammenzubringen. Die Generation, die zurzeit in den Arbeitsmarkt eintritt („Generation Y“ oder „Millennials“), hat andere Sichtweisen, Lebensgewohnheiten und Prioritäten als etwa die Generation, die als nächste der Pensionierung gegenübersteht (Generation „Baby Boomer“). Hier sind die Führungskräfte gefragt, die ein gegenseitiges, wertschätzendes und motivierendes Arbeitsumfeld für alle Altersgruppen schaffen.

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Talente auf dem Sprung

Wie Unternehmen junge Fachkräfte besser halten können

Fachkräfte in der Altersgruppe zwischen 18 und 26 Jahren zeigen im Bezug auf ihre Arbeitgeber_innen eine überdurchschnittlich hohe Wechselbereitschaft. Sie bleiben selten lange in einem Unternehmen und wechseln mitunter sogar ohne eine konkrete neue Jobperspektive. Sie haben in der Regel eine gute Ausbildung und eine Affinität zu technischen Themen. Ebenso sind sie Sinn suchend und Werte orientiert, aber auch auf das eigene innere Gleichgewicht bedacht.

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Wieder mehr Ältere in Arbeit

70 Prozent der 55 bis 64 Jahre alten Deutschen gehen einer Beschäftigung nach.

Eine Auswertung der Arbeitsmarktzahlen von 35 OECD-Staaten zeigt, dass der Anteil älterer Beschäftigter am deutschen Arbeitsmarkt seit 2003 erheblich gestiegen ist. Neben positiven politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen trägt dazu ein Mentalitätswandel in den vergangenen Jahren dazu bei: ältere Beschäftigte werden in den allermeisten Betrieben für ihr Know-how und ihre Erfahrung geschätzt.

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Wolfgang Gründinger im Interview

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