Sexuelle Orientierung und Identität

Ob heterosexuell, schwul, lesbisch, bi oder individuell definiert und gel(i)ebt: Viele Organisationen betrachten die sexuelle Orientierung und sexuelle Identität von Beschäftigten häufig als Privatsache und demnach als nicht relevant für den beruflichen Alltag. Tatsächlich sind aber der Small-Talk am Kaffeeautomaten, Gespräche in der Kantine oder Firmenfeiern mit Partner_in Teil der täglichen Arbeitsroutine; und dabei wird zumeist ganz selbstverständlich die Normvorstellung einer heterosexuellen Partnerschaft vorausgesetzt.

Immer mehr Organisationen haben erkannt, dass ein offener Umgang mit dieser Dimension Rechtfertigungsdruck beseitigt und so viel Motivation und Engagement freisetzt.

Die an sich wenig sichtbare Dimension der sexuellen Orientierung und Identität wird in vielen Organisationen durch Netzwerke oder Mitarbeiter_innengruppen erkennbar. Diese Netzwerke haben einerseits den Zweck, eine Vernetzung und einen Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern zu ermöglichen. Andererseits helfen sie beim Umgang mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und sexuellen Identitäten innerhalb der Organisation. Wie in allen Netzwerken liegt das Augenmerk darauf, offen für alle Menschen zu sein und niemanden auszuschließen.

Zudem öffnet eine intensive Auseinandersetzung mit sexueller Orientierung und Identität Türen zu neuen Talenten und Kund_innengruppen, beispielsweise bei der Berücksichtigung von sexueller Vielfalt in Marketingentscheidungen.

Wir danken Lena Balk, Dr. Thomas Köllen, Prof. Dr. Barbara Sieben und Lucie Veith für die Unterstützung und Gespräche im Zusammenhang mit der Überarbeitung unserer Dimensionen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter Links.

Diversity News

Heer im Wandel

Interessenvertretung für queere Bundeswehr-Angehörige

Die stellvertretende Vorsitzende des QueerBW, Anastasia Biefang, gehört seit 28 Jahren der Bundeswehr an und berichtet, wie eine Organisation mit queerfeindlicher Geschichte sich in den vergangenen Jahren gewandelt hat. Als großen Erfolg wertet sie das Gesetz zur Rehabilitierung von Soldatinnen und Soldaten, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität im Dienst benachteiligt wurden.

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Stiftung Prout At Work stellt besten Performer 2022 vor

Virologe Hendrik Streek führt Liste der Executives an

Mit der Auszeichnung werden seit mehreren Jahren hauptsächlich queere Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Leben geehrt, die sich für die Belange queerer Menschen stark machen "und so selbst zu Vorbildern werden", wie die Stiftung erklärte.

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Charta-News

Ein Portraitbild von Denise Hottmann.

Denise Hottmann im Interview

Das Regenbogennetzwerk sorgt für Kulturveränderung  

Veranstaltungen

PROUT AT WORK-Konferenz 2022

Zum 10. Mal in Folge bietet die Konferenz 2022 einen Tag, der ganz dem Austausch untereinander und über LGBT*IQ-Themen gewidmet ist. Mehr Informationen gibt es bald hier