Gelbe und rote Kügelchen mit der Aufschrift Ethnische Herkunft und Nationalität.

Ethnische Herkunft und Nationalität

Viele Organisationen haben längst erkannt, dass sie profitieren, wenn sie gezielt Menschen mit internationaler Herkunft und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen einstellen. Der professionelle und wertschätzende Umgang mit der Vielfalt von Beschäftigten sowie Kundinnen und Kunden ist in einer globalisierten Wirtschaft ein Erfolgsfaktor. Die Sprach- und Kulturkenntnisse einer Belegschaft können der Schlüssel zu neuen Märkten sein. So lassen sich gezielt neue Kundengruppen ansprechen und internationale Fachkräfte gewinnen. Unternehmen können so schließlich auch ihren Börsenwert steigern, weil sie für Anleger_innen attraktiv sind, die gezielt in Nachhaltigkeitsthemen investieren.

Was selbstverständlich sein sollte, um die Vielfalt der Gesellschaft abzubilden, braucht in Organisationen teilweise unterstützende Strukturen. Ein Beispiel dafür können internationale oder interkulturelle Netzwerke sein. In ihnen finden die Beschäftigten zum Erfahrungsaustausch zusammen. Gleichzeitig gehen von ihnen häufig für die Organisation hilfreiche Hinweise und Impulse aus. Hier können Ideen zu Strategien entstehen, über die Menschen mit unterschiedlichem Kultur-Hintergrund als zukünftige Talente oder auch als Kundenzielgruppe angesprochen werden können.

Grundbedingung für die gute Zusammenarbeit von Menschen verschiedener internationaler Herkunft und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ist eine offene Organisationskultur, in der ein gegenseitiges Verständnis für Unterschiede und Gemeinsamkeiten besteht. Um das zu fördern, bieten sich zum Beispiel interkulturelle und Sensibilisierungstrainings an.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter Links.

Die folgenden Angebote haben besondere Relevanz:

Diversity News

Ambivalentes Verhältnis zur Zuwanderung

Aktuelle Umfrage der Bertelsmann-Stiftung

Mehr als die Hälfte der Deutschen sagt laut einer aktuellen Umfrage der Bertelsmann-Stiftung, dass es zu viel Zuwanderung gebe. Etliche der Befragten sehen aber auch Chancen. So sagen 64 Prozent, Zuwanderung sei ein Mittel gegen die Überalterung der Gesellschaft. Zudem meinen 41 Prozent der Befragten, Einwanderung sei nötig, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen.

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DAX-Vorstandsgremien werden internationaler

Top-Konzerne setzen in Chefetagen verstärkt auf ausländisches Fachwissen

Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmen Simon-Kucher & Partners haben 70 der knapp 200 Managerinnen und Manager in den Vorstandsgremien der Dax-Konzerne einen ausländischen Pass. Ihr Anteil in den Führungsetagen liegt damit bei 35,4 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es noch 30,9 Prozent gewesen.

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Charta-News

Gruppenbild der Teilnehmenden

Neue Wege gehen

5. Treffen des Runden Tisches zur Flüchtlingshilfe  
Ein Portraitbild von Frau Sineb El Masrar.

Sineb El Masrar im Interview

Botschafterin zum Themenmonat Ethnische Herkunft & Nationalität  

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