Gelbe und rote Kügelchen mit der Aufschrift Ethnische Herkunft und Nationalität.

Ethnische Herkunft und Nationalität

Viele Organisationen haben längst erkannt, dass sie profitieren, wenn sie gezielt Menschen mit internationaler Herkunft und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen einstellen. Der professionelle und wertschätzende Umgang mit der Vielfalt von Beschäftigten sowie Kundinnen und Kunden ist in einer globalisierten Wirtschaft ein Erfolgsfaktor. Die Sprach- und Kulturkenntnisse einer Belegschaft können der Schlüssel zu neuen Märkten sein. So lassen sich gezielt neue Kundengruppen ansprechen und internationale Fachkräfte gewinnen. Unternehmen können so schließlich auch ihren Börsenwert steigern, weil sie für Anleger_innen attraktiv sind, die gezielt in Nachhaltigkeitsthemen investieren.

Was selbstverständlich sein sollte, um die Vielfalt der Gesellschaft abzubilden, braucht in Organisationen teilweise unterstützende Strukturen. Ein Beispiel dafür können internationale oder interkulturelle Netzwerke sein. In ihnen finden die Beschäftigten zum Erfahrungsaustausch zusammen. Gleichzeitig gehen von ihnen häufig für die Organisation hilfreiche Hinweise und Impulse aus. Hier können Ideen zu Strategien entstehen, über die Menschen mit unterschiedlichem Kultur-Hintergrund als zukünftige Talente oder auch als Kundenzielgruppe angesprochen werden können.

Grundbedingung für die gute Zusammenarbeit von Menschen verschiedener internationaler Herkunft und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ist eine offene Organisationskultur, in der ein gegenseitiges Verständnis für Unterschiede und Gemeinsamkeiten besteht. Um das zu fördern, bieten sich zum Beispiel interkulturelle und Sensibilisierungstrainings an.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter Links.

Die folgenden Angebote haben besondere Relevanz:

Diversity News

Vielfalt im Pflegeheim

In einer Münchener Einrichtung sind Kulturangebot, TV und Speisen international

Mehr als siebzig Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus Familien mit internationalen Wurzeln. Und in den vergangenen fünf Jahren hat sich die Anzahl der Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund von 5 auf 16 Prozent erhöht. Darauf stellt sich der Münchstift ein. Bereits jetzt wird das interkulturelle Konzept als voller Erfolg angesehen: "Die neue Vielfalt hat mehr Farbe ins Leben gebracht, hat aus einem Nebeneinander ein Miteinander entstehen lassen."

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Neue Studie: Zuwanderung und Digitalisierung

Szenarien des Zuwanderungsbedarfs bis 2060 unter Berücksichtigung der Entwicklung der inländischen Erwerbsbeteiligung, der Migration aus EU-Staaten sowie des Einflusses der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt

"Wie viel Migration aus Drittstaaten benötigt der deutsche Arbeitsmarkt künftig?" Mit dieser Fragestellung beauftragte die Bertelsmann-Stiftung das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie die Hochschule Coburg. Ergebnis der Studie ist, dass bis 2060 pro Jahr rund 260.000 Menschen nach Deutschland ziehen müssten, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. . Da die Migration aus den EU-Ländern nachlassen wird, ist Deutschland auf den Zuzug aus Drittstaaten angewiesen. Dadurch wird deutlich, wie wichtig das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ist, das derzeit in Arbeit ist.

 

Die kostenlose Studie zum Download

Charta-News

Gruppenbild der Teilnehmenden

Neue Wege gehen

5. Treffen des Runden Tisches zur Flüchtlingshilfe  
Ein Portraitbild von Frau Sineb El Masrar.

Sineb El Masrar im Interview

Botschafterin zum Themenmonat Ethnische Herkunft & Nationalität  

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