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Ethnische Herkunft und Nationalität

Viele Organisationen haben längst erkannt, dass sie profitieren, wenn sie gezielt Menschen mit internationaler Herkunft und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen einstellen. Der professionelle und wertschätzende Umgang mit der Vielfalt von Beschäftigten sowie Kundinnen und Kunden ist in einer globalisierten Wirtschaft ein Erfolgsfaktor. Die Sprach- und Kulturkenntnisse einer Belegschaft können der Schlüssel zu neuen Märkten sein. So lassen sich gezielt neue Kundengruppen ansprechen und internationale Fachkräfte gewinnen. Unternehmen können so schließlich auch ihren Börsenwert steigern, weil sie für Anleger_innen attraktiv sind, die gezielt in Nachhaltigkeitsthemen investieren.

Was selbstverständlich sein sollte, um die Vielfalt der Gesellschaft abzubilden, braucht in Organisationen teilweise unterstützende Strukturen. Ein Beispiel dafür können internationale oder interkulturelle Netzwerke sein. In ihnen finden die Beschäftigten zum Erfahrungsaustausch zusammen. Gleichzeitig gehen von ihnen häufig für die Organisation hilfreiche Hinweise und Impulse aus. Hier können Ideen zu Strategien entstehen, über die Menschen mit unterschiedlichem Kultur-Hintergrund als zukünftige Talente oder auch als Kundenzielgruppe angesprochen werden können.

Grundbedingung für die gute Zusammenarbeit von Menschen verschiedener internationaler Herkunft und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ist eine offene Organisationskultur, in der ein gegenseitiges Verständnis für Unterschiede und Gemeinsamkeiten besteht. Um das zu fördern, bieten sich zum Beispiel interkulturelle und Sensibilisierungstrainings an.

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Die folgenden Angebote haben besondere Relevanz:

Diversity News

Berlin plant interkulturelle Quote im Öffentlichen Dienst

Gesetzentwurf soll unterrepräsentierte Gruppe stärken

Als erstes Bundesland strebt Berlin eine Quote für seinen Öffentlichen Dienst an, die verhindert, dass Menschen mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst weiter unterrepräsentiert sind. Das Gesetz wurde im Koalitionsvertrag vereinbart und soll noch vor Ablauf der aktuellen Legislaturperiode im September verabschiedet werden.

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"Kulturelle Belange von Zugewanderten besser berücksichtigen"

Soziologin Andrea D. Bührmann unterstützt Kommunen bei der Integration

Viele Kommunen stehen vor der Frage, wie sie hinzugezogenen Menschen integrieren und für das öffentliche Leben gewinnen können. Unterstützung erhalten sie von Andrea Bührmann, die an der Georg-August-Universität Göttingen das Institut für Diversitätsforschung leitet. "Um für internationale Studierende und Forschende weiterhin anziehend zu sein, müssen kleinere Städte Vielfalt leben und offen sein", so Bührmann. "Die Hochschulen sind dort ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Deshalb sind Toleranz und Offenheit entscheidend für den Erfolg."

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Charta-News

Gruppenbild der Teilnehmenden

Neue Wege gehen

5. Treffen des Runden Tisches zur Flüchtlingshilfe  
Ein Portraitbild von Frau Sineb El Masrar.

Sineb El Masrar im Interview

Botschafterin zum Themenmonat Ethnische Herkunft & Nationalität