Gelbe und rote Kügelchen mit der Aufschrift Ethnische Herkunft und Nationalität.

Ethnische Herkunft und Nationalität

Viele Organisationen haben längst erkannt, dass sie profitieren, wenn sie gezielt Menschen mit internationaler Herkunft und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen einstellen. Der professionelle und wertschätzende Umgang mit der Vielfalt von Beschäftigten sowie Kundinnen und Kunden ist in einer globalisierten Wirtschaft ein Erfolgsfaktor. Die Sprach- und Kulturkenntnisse einer Belegschaft können der Schlüssel zu neuen Märkten sein. So lassen sich gezielt neue Kundengruppen ansprechen und internationale Fachkräfte gewinnen. Unternehmen können so schließlich auch ihren Börsenwert steigern, weil sie für Anleger_innen attraktiv sind, die gezielt in Nachhaltigkeitsthemen investieren.

Was selbstverständlich sein sollte, um die Vielfalt der Gesellschaft abzubilden, braucht in Organisationen teilweise unterstützende Strukturen. Ein Beispiel dafür können internationale oder interkulturelle Netzwerke sein. In ihnen finden die Beschäftigten zum Erfahrungsaustausch zusammen. Gleichzeitig gehen von ihnen häufig für die Organisation hilfreiche Hinweise und Impulse aus. Hier können Ideen zu Strategien entstehen, über die Menschen mit unterschiedlichem Kultur-Hintergrund als zukünftige Talente oder auch als Kundenzielgruppe angesprochen werden können.

Grundbedingung für die gute Zusammenarbeit von Menschen verschiedener internationaler Herkunft und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ist eine offene Organisationskultur, in der ein gegenseitiges Verständnis für Unterschiede und Gemeinsamkeiten besteht. Um das zu fördern, bieten sich zum Beispiel interkulturelle und Sensibilisierungstrainings an.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter Links.

Die folgenden Angebote haben besondere Relevanz:

Diversity News

Start-ups haben internationale Wurzeln

„Migrant Founders Monitor“ des Bundesverbands Deutscher Start-ups

Rund jedes fünfte Start-up in Deutschland wurde zuletzt von Migrantinnen und Migranten der ersten oder zweiten Generation gegründet, wie aus einer Sonderauswertung des Deutschen Start-up-Monitors hervorgeht. Die Studie analysiert die Lage von 354 Start-ups, die von Menschen aus Familien mit Einwanderungsgeschichte gegründet wurden. Demnach bringen vor allem im Ausland geborene Gründerinnen und Gründer öfter einen Uni-Abschluss mit als der Durchschnitt.

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Kluge Köpfe mit ausländischen Wurzeln

Innovationskraft in Deutschland wird gestärkt

Das Institut der deutschen Wirtschaft meldet, dass laut seiner Patentdatenbank immer mehr Erfindungen von Menschen mit ausländischen Wurzeln angemeldet werden. Stammten 1994 noch knapp 4 Prozent aller Patentanmeldungen in Deutschland von Personen mit ausländischen Wurzeln, waren es 2018 bereits mehr als 11 Prozent.

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Charta-News

Gruppenbild der Teilnehmenden

Neue Wege gehen

5. Treffen des Runden Tisches zur Flüchtlingshilfe  
Ein Portraitbild von Frau Sineb El Masrar.

Sineb El Masrar im Interview

Botschafterin zum Themenmonat Ethnische Herkunft & Nationalität  

Veranstaltungen

SWR Medienforum Migration (Tag 1)

digital
Digitale Tagung zum Thema: Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft  

SWR Medienforum Migration (Tag 2)

digital
Digitale Tagung zum Thema: Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft