Gelbe und rote Kügelchen mit der Aufschrift Ethnische Herkunft und Nationalität.

Ethnische Herkunft und Nationalität

Viele Organisationen haben längst erkannt, dass sie profitieren, wenn sie gezielt Menschen mit internationaler Herkunft und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen einstellen. Der professionelle und wertschätzende Umgang mit der Vielfalt von Beschäftigten sowie Kundinnen und Kunden ist in einer globalisierten Wirtschaft ein Erfolgsfaktor. Die Sprach- und Kulturkenntnisse einer Belegschaft können der Schlüssel zu neuen Märkten sein. So lassen sich gezielt neue Kundengruppen ansprechen und internationale Fachkräfte gewinnen. Unternehmen können so schließlich auch ihren Börsenwert steigern, weil sie für Anleger_innen attraktiv sind, die gezielt in Nachhaltigkeitsthemen investieren.

Was selbstverständlich sein sollte, um die Vielfalt der Gesellschaft abzubilden, braucht in Organisationen teilweise unterstützende Strukturen. Ein Beispiel dafür können internationale oder interkulturelle Netzwerke sein. In ihnen finden die Beschäftigten zum Erfahrungsaustausch zusammen. Gleichzeitig gehen von ihnen häufig für die Organisation hilfreiche Hinweise und Impulse aus. Hier können Ideen zu Strategien entstehen, über die Menschen mit unterschiedlichem Kultur-Hintergrund als zukünftige Talente oder auch als Kundenzielgruppe angesprochen werden können.

Grundbedingung für die gute Zusammenarbeit von Menschen verschiedener internationaler Herkunft und unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ist eine offene Organisationskultur, in der ein gegenseitiges Verständnis für Unterschiede und Gemeinsamkeiten besteht. Um das zu fördern, bieten sich zum Beispiel interkulturelle und Sensibilisierungstrainings an.

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Die folgenden Angebote haben besondere Relevanz:

Diversity News

Offene Willkommenskultur im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet hat laut einer Umfrage eine besonders ausgeprägte Willkommenskultur

Das Ruhrgebiet hat laut einer Umfrage eine besonders ausgeprägte Willkommenskultur. Das zeigt eine Umfrage, die zugewanderte Menschen in bundesweit sieben Ballungsgebieten nach ihren Erfahrungen in der neuen Heimat gefragt hat. Unter anderem fühlten sie sich in der Region offenherzig empfangen und empfinden die Menschen dort als besonders zugänglich.

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Arbeitsmarkt verliert bis 2035 rund sieben Millionen Menschen

Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Wenn in den kommenden Jahren viele Beschäftigte der Baby-Boomer-Jahrgänge in Rente gehen, verschärft sich die Lage am ohnehin vom Fachkräftemangel geplagten deutschen Arbeitsmarkt. Bis 2035 könnten sieben Millionen Arbeitskräfte fehlen. Als Gegenmaßnahme empfiehlt die Studie, die Erwerbsquoten bei Älteren und bei Migrantinnen zu erhöhen sowie eine gezielte Zuwanderung zu erleichtern.

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Charta-News

Gruppenbild der Teilnehmenden

Neue Wege gehen

5. Treffen des Runden Tisches zur Flüchtlingshilfe  
Ein Portraitbild von Frau Sineb El Masrar.

Sineb El Masrar im Interview

Botschafterin zum Themenmonat Ethnische Herkunft & Nationalität