Gelbe und rote Kügelchen mit der Aufschrift Diversity Dimensionen Alter.

Alter

Die Dimension „Alter“ – oder auch „Generationen“ genannt – spielt für Organisationen in Deutschland vor allem wegen des demografischen Wandels eine große Rolle.

Altersgemischte Teams

Für Organisationen sind Team-Mitglieder unterschiedlichen Alters wichtig, damit sie durchgehend über unterschiedliches Wissen und Erfahrungen verfügen – heute genauso wie in der Zukunft. Beispielsweise arbeiten viele Organisationen mit altersmäßig ähnlich zusammengesetzten Teams oder Abteilungen, die in den nächsten Jahren durch die Pensionierung aus der Organisation ausscheiden. Ausreichend jüngere Beschäftigte, die wertvolles Wissen und Erfahrungen übernehmen könnten, stehen jedoch nicht zur Verfügung. Um einem Wissensverlust entgegenzuwirken, kommen häufig spezielle Mentoring- oder Wissenstransfer-Programme zum Einsatz.

Beschäftigungsfähigkeit und Work-Life

Um Beschäftigte bis zu ihrer Pensionierung im Betrieb zu halten, sind gute Arbeitsplatzbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten wichtig. Entscheidend ist auch die Bereitschaft der Beschäftigten zu lebenslangem Lernen und der eigenen persönlichen Weiterentwicklung. Gleichzeitig gewinnen Programme zu „Work-Life“ – etwa die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und -bedingungen an Bedeutung. Um die Beschäftigungsfähigkeit möglichst lange zu erhalten, können Gesundheitsprogramme angeboten werden, die auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen abgestimmt sind.

Generationenvielfalt

In altersgemischten Teams gibt es immer wieder die Herausforderung, unterschiedliche Werte und Einstellungen bei der Arbeit zusammenzubringen. Die Generation, die zurzeit in den Arbeitsmarkt eintritt („Generation Y“ oder „Millennials“), hat andere Sichtweisen, Lebensgewohnheiten und Prioritäten als etwa die Generation, die als nächste der Pensionierung gegenübersteht (Generation „Baby Boomer“). Hier sind die Führungskräfte gefragt, die ein gegenseitiges, wertschätzendes und motivierendes Arbeitsumfeld für alle Altersgruppen schaffen.

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Arbeitsmarkt verliert bis 2035 rund sieben Millionen Menschen

Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Wenn in den kommenden Jahren viele Beschäftigte der Baby-Boomer-Jahrgänge in Rente gehen, verschärft sich die Lage am ohnehin vom Fachkräftemangel geplagten deutschen Arbeitsmarkt. Bis 2035 könnten sieben Millionen Arbeitskräfte fehlen. Als Gegenmaßnahme empfiehlt die Studie, die Erwerbsquoten bei Älteren und bei Migrantinnen zu erhöhen sowie eine gezielte Zuwanderung zu erleichtern.

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Der wirtschaftliche Wert der Digital Natives

Internationale Studie „Work 2035 – The Born Digital Effect“

Entgegen landläufiger Vorurteile, Angehörige der Generation Z seien immer online, faul, zugleich fordernd und verwöhnt, zeigt eine aktuelle Studie den wirtschaftlichen Nutzen auf, den die immer stärker auf den Arbeitsmarkt drängende Generation mit sich bringen kann.

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Botschafter im Themenmonat Alter  
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