In Sachsen ist „Pegida/Legida“ immer noch ein aktuelles Thema. Leipzig hat nach wie vor mit wöchentlichen Kundgebungen zu kämpfen. Daher ein wichtiger Standort für die Arbeit der Charta der Vielfalt.

Die Teilnehmer/-innen der Vielfaltswerkstatt setzten sich gegen Vorurteile ein und fokussierten sich auf die kritische Betrachtung der Alltagssprache. Im Workshop „Als Arbeitgeber fit für kulturelle Vielfalt“ wurde über das Wort „Flüchtling“ diskutiert: Dieses sei seit langem schon unbewusst negativ behaftet. Um hier entgegen zu wirken, solle besser von „Geflüchteten“ gesprochen werden. Dass die Arbeitsmarktintegration alternativlos ist, war allen Teilnehmden bewusst. Gemeinsam diskutierten sie Wege, wie diese konkret umgesetzt werden kann und bekamen dabei Unterstützung von Expertinnen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“.

Videos zum Workshop

Silke Lorenz, Handwerkskammer zu Leipzig (Expertin)

Luise Garbe, DB Fernverkehr AG (Teilnehmerin)

Im Workshop „Menschen mit Behinderung“ wurden am Nachmittag ebenfalls sehr offene Gespräche geführt. Hauptdiskussionsthema: Überschneidungen von Diskriminierungsformen oder Persönlichkeitsmerkmalen, die in einer Person zusammenkommen, wie zum Beispiel ein gehbehinderter Homosexueller. Menschen mit Behinderung sind eine sehr heterogene Gruppe, so dass Schwerbehindertenvertreter/-innen eng mit dem Bereich Diversity Management zusammenarbeiten sollten, um auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten eingehen zu können.

Zurück nach oben