06.01.17

Der Verein wächst weiter

Boehringer Ingelheim und Sanofi-Aventis seit 2017 neue Mitglieder

Auch 2017 beginnt für die Charta der Vielfalt sehr erfreulich: Mit Boehringer Ingelheim und Sanofi-Aventis konnten zwei neue, motivierte Mitglieder gewonnen werden. Durch ihren Beitritt stärken sie die Vereinsarbeit und bestimmen den Diskurs um Diversity Management in Deutschland aktiv mit. Insgesamt hat der Verein Charta der Vielfalt nun 21 Mitglieder und wird zusätzlich durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration unterstützt.

Boehringer Ingelheim hatte die Charta der Vielfalt bereits im Jahr 2012 unterzeichnet. Mit der Mitgliedschaft vertieft das Unternehmen nun sein Engagement. „Die Vielfalt der Mitarbeitenden ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Boehringer Ingelheim“, erklärt Dr. Andreas Neumann, Mitglied der Unternehmensleitung mit Verantwortung für Personal. „Wir brauchen die Perspektivenvielfalt und die unterschiedlichen Fähigkeiten, um innovativ zu sein.“

Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH ist fast seit Anfang der Initiative dabei und hatte die Charta der Vielfalt schon im Mai 2007 unterschrieben. Die Mitgliedschaft ist für Sanofi ein zusätzliches Signal für Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion im Unternehmen. „Als internationales Gesundheitsunternehmen ist es unser Selbstverständnis, gelebte Vielfalt im Arbeitsalltag zu fördern, Vorurteile jeglicher Art abzubauen und die gleichberechtigte Teilhabe unterschiedlichster Menschen in der Arbeitswelt zu ermöglichen“, sagt Dr. Emmanuel Siregar, Personalgeschäftsführer und Arbeitsdirektor von Sanofi in Deutschland.

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12.12.16

Ein Jahr Engagement zur Flüchtlingshilfe

Bestandsaufnahme Runder Tisch

Ende 2015 gründete sich der „Runde Tisch der Charta der Vielfalt zur Flüchtlingshilfe“, eine Initiative zur besseren Koordinierung der Hilfsleistungen der Unternehmen in allen Bereichen zur Flüchtlingskrise. Entstanden ist ein Netzwerk von Mitgliedsunternehmen, weiteren interessierten Unternehmen sowie NGOs und Institutionen rund um das Thema Flüchtlingshilfe. Neben dem internen Austausch standen zwei weitere Projekte im Vordergrund:

  • Eine öffentliche Informationsplattform in verschiedenen Sprachen zum Ankommen und Leben in Deutschland
  • Beschäftigungsmodelle wie Praktika, Ausbildung und Einstellungen für Geflüchtete in Unternehmen

Am 7. Dezember 2016 fand das dritte Treffen in diesem Jahr statt, bei dem die Teilnehmenden des Runden Tisches im Mittelpunkt standen und ihre Projekte, Ideen, Best Practice aber auch die Herausforderungen diskutieren konnten. Auf der Agenda standen unter anderem Qualifizierungs- und Potenzialanalysen von Geflüchteten, da sie oft keine Zertifikate oder Abschlussnachweise aus ihren Heimatländern mitbringen konnten und verschiedene Projekte, wie Geflüchtete und Wirtschaft besser zusammenfinden können. Der Austausch war wie auf den vorangegangenen Treffen sehr produktiv und ergebnisorientiert. Bis zum Schluss wurden alle Möglichkeiten der Diskussionen bis in den späten Abend hinein genutzt - ein Beweiss, dass die Arbeit am Thema weiterhin von großer Wichtigkeit ist und voran getrieben werden muss.

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