17.02.17

Inklusionspreis der Wirtschaft

Auszeichnung für AUDI, SRH Klinikum Gera, BOHRMA, Stilfabrik

Unternehmen aller Größenordnungen haben sich 2016 für den Inklusionspreis der Wirtschaft
„Potenziale von Menschen mit Behinderungen“ beworben – jetzt stehen die Gewinnerinnen und Gewinner fest: Der Automobilkonzern AUDI, das SRH Waldklinikum in Gera sowie die beiden Kleinbetriebe BOHRMA Maschinenbau und die Tischlerei Stilfabrik* sind am 16. Februar 2017 in Berlin ausgezeichnet worden. Verliehen wird der Preis vom UnternehmensForum, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Bundesagentur für Arbeit und der Charta der Vielfalt. Die
Schirmherrschaft übernahm erneut Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.

Zum fünften Mal würdigt der Inklusionspreis der Wirtschaft vorbildliches unternehmerisches Handeln in der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Handicap, aber auch in der Weiterbeschäftigung leistungsgewandelter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn die Anzahl der Beschäftigten, deren Arbeitsleistung sich aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen verändert, wird als Folge des demografischen Wandels in den nächsten zehn Jahren deutlich steigen. „Inklusion heißt, Menschen mit Behinderungen beschäftigen. Es heißt auch, Menschen im Unternehmen zu halten, die aufgrund von Krankheiten und Behinderungen ihre ursprüngliche Tätigkeit nicht mehr ausüben können“, sagte Laudatorin Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. „Arbeitgeber, die Menschen mit Behinderungen als Potenzial für ihren Betrieb sehen, verbinden wirtschaftliches Handeln und soziale Verantwortung erfolgreich miteinander.“

Für die Charta der Vielfalt ist Inklusion ein wichtiges Thema, auch wenn es oft auf die Gruppe der Menschen mit Behinderung reduziert wird. Ein inklusives Arbeitsumfeld bietet Vorteile für alle Beschäftigten. Dafür spricht sich auf Aletta Gräfin von Hardenberg aus, Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt: „Inklusion betrifft uns alle – egal ob mit Behinderung oder ohne. Sie muss selbstverständlicher Teil der Unternehmens kultur sein. Davon profitieren die Beschäftigten und das Unternehmen gleichermaßen, denn motivierte Mitarbeitende sind die Grundlage für den Geschäftserfolg. Gelebte Inklusion mit einem ganzheitlichen Diversity Ansatz ist für alle Stakeholder eines Unternehmens von Vorteil.“

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.inklusionspreis.de

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01.02.17

Info-Plattform für Geflüchtete

www.handbookgermany.de informiert über Leben und Arbeiten in Deutschland

Mit der Plattform handbookgermany.de ist ein Jahr nach Entstehung des Runden Tisches der Charta der Vielfalt zur Flüchtlingshilfe ein sichtbarer Erfolg der Initiative online gegangen. Der Runde Tisch brachte Ende 2015 erstmals die an der Informationsplattform beteiligten Unternehmen und Projekte mit dem Ziel zusammen, gemeinsam Ideen für Schutzsuchende in Deutschland zu entwickeln.

Um aus ihrer Heimat geflohene Menschen zu erreichen, stellt das Journalistennetzwerk „Neue deutsche Medienmacher“ mit handbookgermany.de nun ein zentrales Informationsportal für und gemeinsam mit geflüchteten Menschen online. Eine mehrsprachige Redaktion aus Journalistinnen und Journalisten im Exil bündelt bestehende Informationsangebote und passt diese der Mediennutzung  der Zielgruppen an.

handbookgermany.de geht auf das Portal refugees.telekom.de zurück, das die Deutsche Telekom im Herbst 2015 ins Leben rief. Projektpartner/-innen für die Weiterentwicklung der Plattform trafen sich fortan regelmäßig auf den von Ernst & Young (EY) koordinierten Treffen des „Runden Tisches der Charta der Vielfalt zur Flüchtlingshilfe“. Dazu Ana-Cristina Grohnert, Vorstandsvorsitzende des Vereins Charta der Vielfalt und Personalchefin bei EY: „handbookgermany.de holt die Menschen dort ab, wo sie kommunizieren – in den sozialen Netzwerken. Die Informationsplattform unterstützt uns dabei, verschiedenste Hürden wie Sprachkompetenz, Verständnis über die Bürokratie in Deutschland etc. mit Hilfe einer zentralen Anlaufstelle im Internet zu überwinden. Das Angebot kann dabei helfen, die Integration in Gesellschaft und Arbeitswelt voranzutreiben.“

Neben der Informationsplattform steht das Thema Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten im Vordergrund. 50 Unternehmen und Institutionen arbeiten gemeinsam an Lösungen und tauschen sich über den Runden Tisch der Charta der Vielfalt dazu aus.

www.handbookgermany.de

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25.01.17

DIVERSITY - GEMEINSAM VIELFALT GESTALTEN

Neuauflage des Diversity-Spiels für 2017 geplant

Für 2017 plant die Charta der Vielfalt eine überarbeitete Neuauflage des erfolgreichen Diversity-Spiels „DIVERSITY - GEMEINSAM VIELFALT GESTALTEN“.

Das Diversity-Spiel eignet sich ideal dazu, die Beschäftigten einer Organisation für das Thema Vielfalt zu begeistern und zu sensibilisieren. Spielerisch, emotional und durch Dialoge wird den Spielenden Diversity näher gebracht.

Eine Spiel-Box enthält ausreichend Zubehör für einen Workshop, um das Spiel parallel mit 3 Gruppen (insgesamt maximal 30 Personen) spielen zu können: 3 Spielbretter, 1 Spielanleitung, 3 Kurzspielanleitungen, je 3 Sets Ereignis-, Wissens- und Meinungskarten, 3 Spielfiguren und 3 Würfel.

Weitere Informationen finden Sie hier. Bei Interesse melden Sie sich gern unter: info(at)charta-der-vielfalt.de

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06.01.17

Der Verein wächst weiter

Boehringer Ingelheim und Sanofi-Aventis seit 2017 neue Mitglieder

Auch 2017 beginnt für die Charta der Vielfalt sehr erfreulich: Mit Boehringer Ingelheim und Sanofi-Aventis konnten zwei neue, motivierte Mitglieder gewonnen werden. Durch ihren Beitritt stärken sie die Vereinsarbeit und bestimmen den Diskurs um Diversity Management in Deutschland aktiv mit. Insgesamt hat der Verein Charta der Vielfalt nun 21 Mitglieder und wird zusätzlich durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration unterstützt.

Boehringer Ingelheim hatte die Charta der Vielfalt bereits im Jahr 2012 unterzeichnet. Mit der Mitgliedschaft vertieft das Unternehmen nun sein Engagement. „Die Vielfalt der Mitarbeitenden ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Boehringer Ingelheim“, erklärt Dr. Andreas Neumann, Mitglied der Unternehmensleitung mit Verantwortung für Personal. „Wir brauchen die Perspektivenvielfalt und die unterschiedlichen Fähigkeiten, um innovativ zu sein.“

Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH ist fast seit Anfang der Initiative dabei und hatte die Charta der Vielfalt schon im Mai 2007 unterschrieben. Die Mitgliedschaft ist für Sanofi ein zusätzliches Signal für Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion im Unternehmen. „Als internationales Gesundheitsunternehmen ist es unser Selbstverständnis, gelebte Vielfalt im Arbeitsalltag zu fördern, Vorurteile jeglicher Art abzubauen und die gleichberechtigte Teilhabe unterschiedlichster Menschen in der Arbeitswelt zu ermöglichen“, sagt Dr. Emmanuel Siregar, Personalgeschäftsführer und Arbeitsdirektor von Sanofi in Deutschland.

Mehr zum Verein

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