Newsletter
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Editorial |
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Liebe Leserin, lieber Leser |
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der Countdown hat begonnen: noch 20 Tage bis zum 1. Deutschen Diversity-Tag! Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns sehr auf zahlreiche gelungene Aktionen in ganz Deutschland. Ebenso gespannt sind wir auf die Impulsveranstaltung in Berlin und unsere Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Näheres dazu unter „Neues aus dem Verein“. In dieser Newsletter-Ausgabe geben wir Ihnen nicht nur einen Überblick über die Planungen zum 1. Deutschen Diversity-Tag. Getreu dem Motto „Nach dem Event ist vor dem Event“, planen wir bereits die DIVERSITY 2013. Also halten Sie sich jetzt schon den 28. und 29. November frei! Weitere Informationen folgen in Kürze. Bei allen Aktivitäten darf das eigentliche Thema – Diversity – natürlich nicht vernachlässigt werden. Lesen Sie unter „Aus der Praxis“ wie Informationstechnologie und Diversity zusammenpassen. Im Interview mit Herrn Dr. Rainer Thiehoff, Geschäftsführer des Demographie Netzwerks ddn, erfahren Sie alles über unsere neue strategische Partnerschaft. Bleiben Sie dabei, rund um den 1. Deutschen Diversity-Tag werden wir noch einiges ankündigen. Ihnen wünsche ich derweil eine spannende Lektüre. Ihre Aletta Gräfin von Hardenberg |
Aus der Praxis |
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Informationstechnologie und Diversity Management |
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Wie passen Informationstechnologie und Diversity Management zusammen? Heterogen – Global – Virtuell |
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Benutzerfreundlichkeit – die Jury: Konsumenten und Konsumentinnen 90 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung pro Jahr Der Trugschluss, dass Menschen, die technische Lösungswege kreieren, dies ausschließlich der technischen Lösung wegen tun, hat sich aufgelöst. Es geht diesen Menschen, und das sieht Frau Professorin Carmen Leicht-Scholten, Professorin für Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften an der RWTH Aachen tagtäglich, darum, etwas zu verändern. Bei der Veränderung geht es nicht nur um ein Produkt sondern um den gesellschaftlichen Wandel, den das Produkt hervorrufen kann z.B. Internet, iPhone, Facebook etc.. Die „Generation Z“ oder „Digital Natives“ (ca. nach 1995 geboren), die Professorin Leicht-Scholten in den Hörsälen der Universität Aachen unterrichtet, treibt einen Veränderungsprozess voran, der uns der Ganzheitlichkeit näher bringt – der Ganzheitlichkeit im Sinne von Verknüpfung von Technologie, Gesellschaft und Wirtschaft. Diversity-Kategorien und heterogene Nutzergruppen in Aktion: Beispiel Geschlecht Beispiel Interkulturalität Beispiel Alter und Generationen Beispiel Behinderung Ein Blick in die Zukunft – wo steht das Paar Diversity Management und IT in 10 Jahren? Informationstechnologie befähigt uns, durch die geschaffene Transparenz die Authentizität der Unternehmenskultur zu prüfen. Dieser Faktor trägt in großem Maß dazu bei, dass Veränderungsprozesse im Werben um die besten Talente losgetreten werden. Es wird nicht mehr ausreichen zu sagen, dass Diversity Management wichtig ist. Es geht um die unternehmensweit gelebte Vielfalt. Ernsthaft und authentisch. Die Informationstechnologie wird uns dabei weiter und noch besser helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen. |
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Nachgefragt |
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Charta der Vielfalt e.V. und das Demographie Netzwerk (ddn) e.V. vereinbaren strategische Partnerschaft |
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Zum Auftakt der Partnerschaft der beiden Netzwerke interviewten wir Dr. Rainer Thiehoff, Geschäftsführer des ddn. Herr Dr. Thiehoff, was verspricht sich das Demographie Netzwerk ddn von einer strategischen Partnerschaft mit dem Charta der Vielfalt e.V.? Wir haben beide eine ähnliche Philosophie: Wir wollen einen umfassenden Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft erreichen und setzen darauf, möglichst viele Gruppierungen einzubinden. Der Charta der Vielfalt e. V. ist stark darin, für das Thema Diversity zu sensibilisieren. ddn knüpft genau dort an und erarbeitet zusammen mit Unternehmen und Organisationen praktische Lösungen für die Bewältigung des demographischen Wandels. Da liegt es nahe, voneinander zu profitieren. |
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Viele Menschen betrachten den demographischen Wandel eher als Krise. Worin liegen Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft? Bis 2030 werden uns 6,7 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Das würde bedeuten, dass das Bruttosozialprodukt pro Kopf um 16 Prozent sinkt. Diese Größenordnung bringt Wirtschaft und Gesellschaft dazu, völlig neu über das Thema Arbeit nachzudenken. Der demographische Wandel und der Wandel in Richtung einer Wissensökonomie erfordern eine Unternehmenskultur, für die es ein Wettbewerbsvorteil ist, die besten Köpfe zu halten und den Wissenstransfer und das Wissensmanagement effizient zu organisieren. Das ist weit von dem entfernt, was wir heute haben. Künftig können auch ausländische Organisationen Mitglied im Demographie Netzwerk werden. Sie sind dabei, einen Verband in der Schweiz zu gründen. Ist der demographische Wandel überall gleich? Unterschiede gibt es vor allem im Zeitpunkt. In Deutschland und Japan wirkt sich der demographische Wandel jetzt schon aus. In anderen Ländern war der Geburtenrückgang weniger stark. Deutschland hat einen Vorsprung dabei, über Lösungen nachzudenken. Unser Kompetenznetzwerk, in dem über 350 Unternehmen und Organisationen in Facharbeitskreisen individuelle Strategien durchdenken und gemeinsam umsetzen, interessiert jetzt viele andere Länder. Nicht nur die Schweiz, die dieses Konzept übernehmen möchte. Auch in Frankreich und den Niederlanden gibt es Interesse. Für das Thema Diversity gibt es jetzt sogar einen eigenen Facharbeitskreis. Welche Themen wollen Sie darin bearbeiten? Das Thema Diversity hat in allen Facharbeitskreisen eine Rolle gespielt. Aber die Unternehmen setzen sich immer konkreter damit auseinander, wie sie Diversity praktisch umsetzen können. Dabei geht es inzwischen nicht mehr nur um die Kategorie Geschlecht, sondern auch vermehrt um das Zusammenspiel alter und junger Beschäftigter. Der neue Facharbeitskreis Diversity wird an individuellen Lösungen arbeiten und will beispielsweise Workshop-Konzepte erarbeiten. Außerdem bietet ddn insbesondere für kleine Unternehmen regionale Netzwerke, in denen sie sich austauschen und Fragen stellen können. Im Verein „Das Demographie Netzwerk (ddn) e. V.“ sind über 350 Unternehmen und Institutionen mit rund zwei Millionen Beschäftigten zusammengeschlossen. ddn wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und ist in der Demographiestrategie der Bundesregierung verankert. Die strategische Partnerschaft mit dem Charta der Vielfalt e. V. wird u. a. gemeinsame Publikationen oder Veranstaltungen umfassen. |
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Kurz notiert |
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1. Deutscher Diversity-Tag – jetzt die Medienarbeit planen |
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Die Planungen für den 1. Deutschen Diversity-Tag werden immer konkreter. Vergessen Sie nicht, die Medienarbeit frühzeitig vorzubereiten. Wir unterstützten Sie dabei – mit Tipps und Checklisten, Mustertexten, Zahlen, Daten und Fakten. Ab sofort ist auch das umfangreich Factbook zu Diversity verfügbar. Alle Tipps für die Medienarbeit haben wir für Sie unter www.deutscher-diversity-tag.de zusammengestellt. Hören Sie gern Radio? In Kürze startet unser Spot zum 1. Deutschen Diversity-Tag. Wir halten Sie über Facebook und Twitter auf dem Laufenden. |
Strategische Partnerschaft mit CSR Jobs |
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Der Verein Charta der Vielfalt und CSR Jobs sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. CSR Jobs ist das erste deutschsprachige Internetportal, das über Initiativen und Mitgliedschaften von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern aufklärt. Das soziale und gesellschaftliche Handeln von Unternehmen wird hier kompakt, transparent und informativ dargestellt. CSR Jobs möchte zu einem gesellschaftlichen Wandel in Deutschland beitragen – mit dem Fokus auf Unternehmen und ihre Arbeitnehmer/-innen. Unterzeichner/-innen der Charta der Vielfalt werden auf www.csr-jobs.de besonders gekennzeichnet und somit zu einer attraktiven Arbeitgeberin oder einem attraktiven Arbeitgeber für Bewerberinnen und Bewerber, die Diversity und Inklusion schätzen. Unterzeichner/-innen haben darüber hinaus die Möglichkeit, ein Best Practice Beispiel kostenfrei in dem Portal vorzustellen. |
Wegweiser durch die Vielfalt |
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Die Druckmaschine läuft schon an: Pünktlich zum 1. Deutschen Diversity-Tag erscheint der Leitfaden für die Charta-Unterzeichner/-innen. Er gehört dann zum Willkommens-Paket für Unternehmen und Organisationen, die sich dem größten Unternehmensnetzwerk zu Diversity Management in Deutschland neu angeschlossen haben. Der Leitfaden gibt Antworten auf häufig an uns gerichtete Fragen: Wie lässt sich die Selbstverpflichtung am Besten umsetzen? Was machen andere Unternehmen? Wie können wir noch besser kommunizieren, dass wir für Vielfalt stehen? Aber auch „alteingesessene“ Unterzeichner/-innen finden neue Informationen – denn in den vergangenen Jahren hat sich Vieles bewegt. |
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Der Leitfaden fasst erstmals alle Angebote zusammen, mit denen der Verein Unternehmen und Organisationen bei der Umsetzung von Diversity Management unterstützt. Außerdem zeigen wir Wege, wie Sie unser Netzwerk aktiv nutzen können. Verraten können wir Ihnen jetzt schon, dass es ein neues Logo für Charta-Unterzeichner/-innen gibt. Das stellen wir im Leitfaden exklusiv vor. Den Leitfaden können Sie ab Mitte Juni bei www.charta-der-vielfalt.de unter der Rubrik „Publikationen“ herunterladen. Unseren Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern senden wir den Leitfaden zu. |
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Studie: Die Zukunft der Arbeitswelt – Auf dem Weg ins Jahr 2030 |
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Anfang März wurde der Bericht der Kommission „Zukunft der Arbeitswelt“ der Robert Bosch Stiftung mit Unterstützung des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) an Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen übergeben. Die Studie zeigt die Zukunft der Arbeitswelt in 2030 auf und macht deutlich, dass lediglich eine Reform der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik einen künftigen Mangel an Arbeitskräften in Deutschland verhindern kann. Weitere Informationen und den Link zu der Studie finden Sie in unseren Diversity News auf www.charta-der-vielfalt.de. |
Zahlen - Daten - Fakten |
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1) Quelle: Robert Bosch Stiftung: Die Zukunft der Arbeitswelt. Auf dem Weg ins Jahr 2030. |
Neues aus dem Verein |
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Der Countdown läuft: Nur noch 20 Tage bis zum 1. Deutschen Diversity-Tag |
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Ganz Deutschland bereitet sich auf den 1. Deutschen Diversity-Tag am 11. Juni 2013 vor. Über 100 Aktionen sind bundesweit schon fest zugesagt und jeden Tag melden sich in unserer Geschäftsstelle neue Unternehmen und Organisationen, die noch mitmachen wollen. Klicken Sie doch mal auf die Aktionslandkarte und lassen Sie sich von den kreativen Ideen der Teilnehmer/-innen überraschen. Die Stadt Worms, zum Beispiel, lädt alle Neu-Unterzeichner der Charta der Vielfalt ins Rathaus ein, um ihnen feierlich die Urkunden zu überreichen und ihr Engagement für eine vielfältige Arbeitswelt zu würdigen. Der Pharma-Konzern Boehringer Ingelheim plant einen Diversity-Day im Mitarbeiterrestaurant, auf dem viele Aktionen, Informationsstände, Workshops und internationale Speisen zum Dabeisein einladen. Der Fußballclub Werder Bremen unterzeichnet am 1. Deutschen Diversity-Tag die Charta der Vielfalt und die Deutsche Post DHL lädt ihre Beschäftigten in der Konzernzentrale unter dem Motto „Alle verschieden – zusammen erfolgreich“ zu vielfältigen Aktionen ein. Jetzt noch anmelden Wir unterstützen Sie! 1. Deutscher Diversity-Tag – Gefällt mir! |
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Weitere Informationen finden Sie unter www.diversity-konferenz.de |
Presseecho |
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Der aktuelle Newsletter zum Download als PDF: Newsletter Charta der Vielfalt Mai 2013 |




