Historie
2006 schlossen sich BP Europe SE, Daimler, Deutsche Bank und Deutsche Telekom zusammen und initiierten die Charta der Vielfalt in Deutschland nach ihrem französischen Vorbild „Charte de la diversité“. Große Unternehmen, die für einen produktiven Umgang mit der Vielfalt in ihren Organisationen eintreten und für vorurteilsfreie Arbeitsumfelder stehen, sollten dabei als Vorbild dienen. Diversity wird hier als ganzheitlicher Ansatz verstanden, das heißt jede Form von sichtbarer und unsichtbarer Vielfalt wird berücksichtigt. Hans Jablonski, zum Zeitpunkt der Gründung als Diversity Manager bei BP Europe SE beschäftigt, war als Sponsor und Promoter der Charta aktiv und engagierte sich ehrenamtlich für den Erfolg der Initiative. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, übernahm bis 2010 Betreuung des Projekts und integrierte es in die Kampagne „Vielfalt als Chance“. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat bis heute die Schirmherrschaft übernommen.
Der Startschuss der Charta-Initiative in Deutschland war der 21. März 2007, als weitere 32 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen die Charta der Vielfalt unterzeichneten. Bis heute ist die Gruppe der Unterzeichner auf mehr als 1350 gewachsen und setzt sich zusammen aus Großunternehmen, klein- und mittelständischen Unternehmen, Kleinstunternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Vereinen, Verbänden und Stiftungen. Der 2010 gegründete gemeinnützige Verein „Charta der Vielfalt e.V.“ ist eine Public Private Partnership mit aktuell 19 Konzernen als Vereinsmitglieder und Prof. Dr. Böhmer als festes Vorstandsmitglied. Eine 2011 gegründete Geschäftsstelle koordiniert heute die Initiative.



